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Geschrieben von forextotal am 21. April 2015

ZEW-Index: Gesunder Rückgang

Trading-Chart

Erstmals seit Oktober des Jahres 2014 verschlechterten sich die Konjunkturerwartungen für Deutschland laut dem heute veröffentlichten Mannheimer ZEW-Index. Doch nicht nur deshalb konnte die europäische Gemeinschaftswährung ihre gestern erkämpfte Marke von 1,07 USD nicht verteidigen und notierte merklich geschwächt bei 1,068 USD. Besonders belastend wirken dieser Tage die Sorgen über die Situation Griechenlands auf den Währungskurs. Indes hat der US-Dollar seine kurzzeitige Schwächephase überwunden und fuhr gegenüber den Hauptwährungen kräftige Gewinne ein.

Ideale Bedingungen für Wirtschaftswachstum

Noch im März hatte der ZEW-Index, basierend auf der Befragung von Marktexperten, mit 54,8 Punkten einen Rekordstand erreicht.

Den Erwartungen der Analysten zum Trotz, die mit einem weiteren Anstieg auf 55,3 Zähler rechneten, fiel das bedeutende Konjunkturbarometer im April um 1,5 auf 53,3 Punkte. Den abgeschwächten Zukunftsaussichten der Befragten steht die Einschätzung der aktuellen Situation in Deutschland entgegen, die als sehr zufriedenstellend bewertet wurde. Entsprechend stieg der Subindex auf 70,2 Punkte an und erreichte damit sein höchstes Niveau seit Juli 2011.

Weltwirtschaft bremst Exporte aus

Grund für Sorge bieten die heute vorgelegten Zahlen laut Marktbeobachtern nicht. Die deutsche Konjunktur entwickelt sich stabil, getrieben von steigenden Löhnen, einem gesundenden Arbeitsmarkt sowie erstarktem Verbrauchervertrauen. Ein Wermutstropfen bleibt hingegen die internationale konjunkturelle Schwäche, die Exportaussichten dämpft und damit den Spielraum für das weitere wirtschaftliche Wachstum Deutschlands begrenzt. Dennoch geben sich die Ökonomen zuversichtlich, bereitet doch der Mix aus schwachem Euro, niedriger Inflation und Rekordbeschäftigung ein ideales Klima für die Exportnation.

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