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Geschrieben von forextotal am 23. März 2015

Geplatzte Zinsfantasien belasten US-Dollar

USA und der Dollar

Vergangenen Mittwoch sorgte die amerikanische Federal Reserve Bank für eine große Enttäuschung an den Devisenmärkten. Indem sie den Weg für die anstehende Zinswende zwar frei machte, konkrete Termine für erste Leitzinsanhebungen jedoch weiter hinauszögerte, ließ sie die Zinsspekulationen vieler Marktteilnehmer mit einem Schlag verpuffen. Konkrete Auswirkungen auf den US-Dollar-Index waren letzte Woche noch nicht zu erkennen, doch an diesem Montag zeigte sich die amerikanische Währung gegenüber den anderen Leitwährungen geschwächt.

Nachwehen des FOMC-Entscheids

Auf einen Wert von 97,82 rutschte der US-Dollar-Index im Tagesverlauf ab und zeugte damit vom Vertrauensverlust der Anleger in den Greenback. Die Ankündigung der amerikanischen Zentralbank, in Sachen Zinsanhebungen auch weiterhin keine Eile walten zu lassen, offenbarte, wie einseitig sich die Unterstützung des US-Dollars innerhalb der vergangenen Wochen gestaltete. Der Kurs erfuhr auf breiter Front einen kräftigen Dämpfer, die Unsicherheit über die künftige Geldpolitik Amerikas bremst den Siegeszug des Greenbacks. Zur eingetrübten Stimmung der Marktteilnehmer gegenüber der Währung tragen darüber hinaus auch die Vorhersagen der Währungshüter zu Wachstum und Inflation bei, die beide deutlich herabgesenkt wurden.

Zinswende bleibt Antriebsfeder

Trotz dieses Rückschlags erhält der Kurs der US-Dollars auch weiterhin kräftigen Auftrieb. Die Analysten rechnen fest damit, dass er seinen Aufwärtstrend fortführen wird, wenn auch nicht mehr mit der rasanten Geschwindigkeit der vorangegangenen Wochen. Immerhin gehen die Teilnehmer an den Märkten noch immer davon aus, dass die Fed als erste unter allen Zentralbanken den Richtungswechsel hin zu einer konservativeren Geldpolitik vollführen wird.

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