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Geschrieben von forextotal am 10. Februar 2015
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Preisverfall im asiatischen Raum belastet Yen

Japan und der Yen

Sorgen um die Entwicklung der Verbraucherpreise treiben die globale Wirtschaft um und erreichten jetzt auch die asiatischen Länder. In Japan und China ist die Teuerungsrate stark rückläufig und lastet damit auf dem Wert des Yen. Indes legt der US-Dollar stabil auf breiter Front zu und verzeichnete auch zu Beginn dieser Woche Gewinne gegenüber den anderen Leitwährungen. Der US-Dollar-Index, welcher den Kurs des Greenbacks den anderer Währungen gegenüber stellt, hält sich nahe seines am Freitag erreichten Hochs von 94,87.

Erfrischungskur für japanische Wirtschaft

Mit großen Schritten nähert sich der Wechselkurs von US-Dollar und japanischem Yen einem Achtjahreshoch bei 124,14 JPY an. Doch es ist nicht allein die expansive Geldpolitik des Shinzo Abe, der diesen drastischen Wertverfall des Yens zu verschulden hat. Die rückläufige Wirtschaftsleistung, gepaart mit einer schrumpfenden Inflationsrate innerhalb der vergangenen Monate, rufen eine Intervention der Bank of Japan auf den Plan. Jetzt sind Konjunkturprogramme der Zentralbank so wichtig wie niemals zuvor. Positive Entwicklungen kann Japan auf dem Arbeitsmarkt vorweisen, im Dezember fiel die Arbeitslosenrate auf 3,4%. Mit der steigenden Zahl Beschäftigter hält dagegen die Lohnentwicklung nicht Schritt.

Preisproblem setzt Peking unter Druck

Auch für die Wirtschaft Chinas sieht es derzeit alles andere als rosig aus. Gerade einmal um 0,8% stiegen die Verbraucherpreise des Landes an, damit verfehlte die Inflationsrate die Erwartungen der Analysten um Längen. Allerdings ist dieser Trend niedriger Inflation aktuell weltweit zu beobachten und sollte die Finanzmärkte kaum mehr überraschen. Er hängt primär mit den stark gefallenen Energiepreisen zusammen, die nicht vom Verbraucherpreisindex reflektiert werden. Nach den Reaktionen der EZB und BoE auf die stagnierenden Preise wäre eine expansive Antwort seitens der Peoples Bank of China nicht weiter verwunderlich.

Die in diesem Artikel angegebenen Informationen sollten nicht als Handelsempfehlung betrachtet werden. Stützen Sie Ihre Handelsaktivitäten auf eigene Analysen und Ihr eigenes Wissen. Und befolgen Sie immer die wichtigsten Schritte beim Trading - egal ob bei Aktien, Kryptos oder klassischen Währungen.

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