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Geschrieben von forextotal am 20. November 2014

Fed erteilt Anlegerhoffnungen eine Absage

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Die gestern veröffentlichten Sitzungsprotokolle der Federal Reserve Bank von Ende Oktober sorgten für Enttäuschung unter den Anlegern an den Devisenmärkten. Noch in den Protokollen der vorherigen Sitzungen war zu lesen, dass einige Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses eine frühere Leitzinserhöhung in Betracht zögen. Doch jetzt zeigte sich die Mehrheit der Mitglieder im FOMC-Zinsausschuss entschlossen, an den niedrigen Zinsen für eine geraume Zeit festzuhalten.

Zentralbanker geben sich vorsichtig

Eine baldige Wende in der Zinspolitik der Vereinigten Staaten ist damit vorerst vom Tisch. Experten rechnen nicht damit, dass sich die Meinungsmehrheit unter den Zentralbanken in den kommenden Monaten noch einmal wenden wird. Dazu ist die Sorge um die zu stark sinkenden Inflationserwartungen zu groß. In jedem Fall wird sich auch die künftige Zinspolitik Amerikas weiterhin stark an den zwei Größen Arbeitsmarkt und Inflation orientieren.

Inflationsdaten bestimmen über weiteren Kursverlauf

Sollten die für heute erwarteten Inflationsdaten also einen unerwarteten Anstieg verzeichnen, könnte dies zu einer starken Aufwertung des US-Dollars führen. Bislang reagierten Aktien- wie Devisenmärkte eher gelassen auf das veröffentlichte Sitzungsprotokoll. Während der Dow Jones-Leitindex kaum eine Änderung verzeichnete, legte der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht zu und erreichte ein Sitzungshoch von 1,2570 USD. Heute erfuhr dieser Trend nach Veröffentlichung des Markit Einkaufsmanagerindex allerdings bereits wieder eine Korrektur und der Euro setzte seine Talfahrt fort.

Allgemein erwarten die Analysten jedoch einen Abstieg der Inflationsrate auf 1,6%. Als Grund für diese Entwicklung werden wie auch in Europa die sinkenden Energiepreise geführt.

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