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Geschrieben von forextotal am 23. Oktober 2014

Wachstumssignale stützen Euro-Nachfrage

Europa und der Euro

Nachdem sich am heutigen Vormittag nach Veröffentlichung des französischen Einkaufsmanagerindex die Stimmung gegenüber dem Euro zunächst stark eintrübte, konnte die europäische Gemeinschaftswährung schließlich doch Gewinne gegenüber dem US-Dollar erzielen. Im Gegensatz zur Geschäftstätigkeit in Frankreich, die auf ein Achtmonatstief fiel und von einer schrumpfenden Wirtschaft der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas zeugt, stehen die Zeichen in der gesamten Eurozone endlich wieder auf Wachstum.

Einkaufsmanagerindex stimmt Anleger positiv

Nachdem der deutsche Einkaufsmanagerindex publiziert wurde, zeigte sich eine größere Risikobereitschaft unter den Anlegern, von der der Euro profitieren konnte. Der Kurs kletterte gegenüber dem Dollar auf ein Sitzungshoch von 1,2677 USD, während er vor Veröffentlichung noch bei 1,2641 USD notierte. Deutschland punktete in der Befragung vor allem im Bereich des verarbeitenden Gewerbes, wo sich der Index deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 einpendelte.

Doch besonders die darauffolgenden Konjunkturzahlen für die gesamte Eurozone sorgten an den Märkten für freudige Überraschung. Das Wachstumstempo in der Eurozone scheint wieder angezogen zu haben, die Daten belegen die höchste Expansionsrate der Produktion im verarbeitenden Gewerbe seit drei Monaten. Laut den vom Marktforschungsinstitut Markit vorgelegten Zahlen stieg der Index entsprechend von 50,3 im September auf einen aktuellen Wert von 50,7 an.

Neue Impulse von US-PMI erwartet

Die Veröffentlichung der US-amerikanischen Konjunkturdaten am Nachmittag könnten jedoch die Gewinne des Euros heute stark begrenzen, wenn nicht gar eine neue Trendwende bewirken. Im Gegensatz zur vergangenen Woche werden heute nicht die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus stehen sondern der PMI-index des verarbeitenden Gewerbes in den Vereinigten Staaten. Möglicherweise gibt dieser dem Währungspaar EUR/USD neue Impulse, die zu einem erneuten Wertverlust der Gemeinschaftsäwhrung führen. Immerhin notierte der Euro seinen heutigen Gewinnen zum Trotz weiterhin unter der Marke von 1,27 USD.

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