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Geschrieben von forextotal am 13. Oktober 2014

Dollar startet angeschlagen in die ruhige Handelswoche

USA und der Dollar

Aufgrund des Kolumbustages blieben am heutigen Montag die Märkte in den Vereinigten Staaten geschlossen und der Start in die Woche gestaltete sich entsprechend ruhig bei einem geringen Handelsvolumen. Gegenüber anderen Leitwährungen konnte der US-Dollar seine starke Position verteidigen und notierte nahezu unverändert. Kleine Gewinne konnte dagegen die europäische Gemeinschaftswährung einfahren und handelte gegenüber dem Greenback bei einem Wert von 1,2697 USD.

Fed-Protokoll setzt US-Dollar unter Druck

Der US-Dollar-Index bewegte sich heute kaum und lag stabil bei 85,73. Damit hat er sich in den vergangenen Tagen jedoch deutlich von seinem Vierjahreshoch bei 86,79 entfernt. Nach wie vor lastet die Veröffentlichung des Septemberprotokolls der Fed-Sitzung auf der US-amerikanischen Währung, die die Hoffnung der Anleger auf eine baldige Leitzinserhöhung zunichte machte. Zusätzlich meldete sich am Freitag der stellvertretende Vorsitzender der Zentralbank Stanley Fischer zu Wort und gab zu bedenken, dass aufgrund des anhaltend schwachen Weltwirtschaftswachstums das Tempo einer möglichen Erhöhung des Zinssatzes verlangsamt würde.

Gemischte Stimmung gegenüber dem Euro

Zu einem Kursanstieg verhalf der ruhige Handelsverlauf heute dem Euro. Er notierte gegenüber dem US-Dollar zwar leicht im Plus, weitere Aussichten auf Gewinne gestalten sich jedoch aufgrund der betrübten Wirtschaftsaussichten in Europa begrenzt. Die Anleger rechnen mit einem Konjunkturprogramm der EZB, das die Gemeinschaftswährung noch weiter schwächen könnte.

Besonders die an den Märkten verbreitete Befürchtung, dass Deutschland als größte Volkswirtschaft unter den Euro-Ländern in die Rezession gerutscht sein könnte, drückt auf den Wert des Euros. Jüngst veröffentlichte Konjunkturdaten offenbaren die unerwartete Schwäche der erzeugenden Industrie aber auch des Exportsektors. Letzterem gelang es nicht, von dem niedrigen Wechselkurs des Euros zu profitieren.

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