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Geschrieben von Tobias Selb am 4. Mai 2012

Die Software von eToro im Test

eToro SoftwareDie eToro-Handelsplattform ist über des Web als Online-Software verfügbar. Die Forex-Plattform steht einem Trader zur freien Verfügung und kann sowohl im Live- als auch im Demo-Modus betrieben werden. In diesem Beitrag soll ein kurzer Überblick über die wesentlichen Bereiche der eToro-Software gegeben werden und wie man diese für ein durchdachtes Trading einsetzen kann. Neben den Grundfunktionen gibt es noch ein paar Tipps, die man beim Trading mit eToro beachten sollte.

In einem älteren Beitrag hatte Forextotal schon über die ersten Erfahrungen mit dem eToro WebTrader berichtet. In dem Beitrag ging es hauptsächlich um die grundlegende Beschreibung was der WebTrader überhaupt ist. Kurz zusammengefasst ist der WebTrader die Webanwendung von eToro, über die der Handel mit Devisen und auch Indizes und Rohstoffen abgewickelt werden kann. Früher gab es wohl auch mal eine Desktop-Software, diese scheint aber offiziell nicht mehr verfügbar zu sein. Zwar findet man bei CNET noch einen Download, dieser ist jedoch von Anfang 2010, also nicht mehr wirklich aktuell. Daher liegt die Empfehlung ganz klar bei der Nutzung des WebTraders.

WebTrader Login

Nachdem man sich für einen kostenlosen Account angemeldet hat, gelangt man über die Url http://www.etoro.com/webtrader/ zum Login. Das Login-Fenster teilt sich in zwei Bereiche: Real Trading und Practice Trading. Für Anfänger ist es empfehlenswert zunächst nur den "Practice Trading Login" zu nutzen, um die Funktionsweise von eToro kennenzulernen. Später kann man sein Trading-Können dann im Echtgeld-Modus anwenden.

Der Desktop vom eToro WebTrader

Der Desktop des WebTraders gliedert sich in 3 Bereiche. Einmal der Hauptbereich in der Mitte, die Toolbar oben und die Seitenleiste. Ganz oben befindet sich die Toolbar mit zwei Auswahlmenüs. Hier kann man Grundeinstellungen vornehmen und zu verschiedenen Tools wechseln. Rechts am Seitenrand befinden sich zwei Schaltflächen, eine für den Chat mit anderen Tradern und eine für das OpenBook. Über das OpenBook kann man gezielt die Top-Trader finden und ihre Trades einsehen.

Währungspaare

Der eigentliche Hauptbereich besteht aus 2 Teilen. Der erste Teil ist eine Liste mit den gängigen Währungspaaren, die man handeln kann. Hier werden die aktuellen Kurse angezeigt, zu denen man ein Währungspaar kaufen und verkaufen kann. Ebenso gibt es einen Mini-Chart und die aktuelle Tendenz der Kursrichtung. Zudem gibt es den prozentualen Anteil der Trader, die das jeweilige Währungspaar gerade kaufen oder verkaufen.

Open Trades im WebTrader

Im zweiten Teil sind die offenen Trades, die Historie, Nachrichten und der Kontostand ersichtlich. In der Tabelle mit den offenen Trades ist der Einstiegskurs, der aktuelle Kurs, sowie der Stop-Loss und Take-Profit ersichtlich. Letztere können direkt in der Tabelle geändert werden. Ganz wichtig ist an dieser Stelle die Spalte mit dem Uhrensymbol. Hier kann man festlegen, ob eine Position über das Wochenende offen gehalten werden soll. Dies ist standardmäßig nicht der Fall, was bedeutet, dass eine Position am Freitagabend automatisch geschlossen wird. Möchte man dies nicht, muss hier unbedingt ein Haken gesetzt werden.

Währungspaar kaufen

Will man ein Währungspaar kaufen, dann klickt man einfach im oberen Bereich auf den Button mit dem aktuellen Kurs: "B" steht für kaufen, "S" für verkaufen. Anschließend öffnet sich das oben abgebildete Fenster mit den Optionen für den Kauf. Zunächst kann man das Risikolevel einstellen. Mit X100 benötigt man 100 Dollar um 10.000 Währungseinheiten zu bewegen. Mit einem kleineren Hebel von X50 benötigt man 200 Dollar. Im nächsten Schritt kann man festlegen, wie viele 10.000er-Einheiten man handeln möchte. Je höher diese Wert ist, desto mehr Gewinn bzw. Verlust macht man pro Pip, die der Kurs später schwankt. Nun muss nach der Stop-Loss und Take-Profit festgelegt werden. Initial steht hier jeweils ein Kurswert, der 100 Dollar Verlustbegrenzung und 100 Dollar Gewinnmitnahme entspricht. Man kann entweder den Kurswert anpassen oder die Anzeige auf den Betrag umstellen, um direkt den maximalen Verlust bzw. Gewinn einzustellen. Hier sollte man unbedingt darauf achten, das Positionsrisiko nicht höher als 1 Prozent des Depotwerts zu setzen. Ein weiterer Punkt, den man in diesem Zusammenhang ebenfalls beachten sollte, ist das Chance-Risiko-Verhältnis, welches man insgesamt höher als 1 festlegen sollte, so dass die Chance höher als das Risiko ist.

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