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Geschrieben von forextotal am 2. August 2011

Warum die USA nicht Pleite gehen?

USA und der DollarMit dem Geld ist es so eine Sache: Auf dem Papier wirken große Zahlen immer imposant, sei es auf der Haben- oder auf der Soll-Seite. Da gibt es Aktien-Milliardäre, die scheinbar reich sind und Staaten die mit Milliarden in der Kreide stehen. Beides ist relativ, wie man so schön sagt. Ein Aktien-Milliardär kann genauso zahlungsunfähig werden, wenn das Barvermögen knapp wird und die Liquidität nicht mehr vorhanden ist. Was nützt es, wenn der Wert einer Aktie nicht von heute auf morgen in Bargeld umgewandelt werden kann. Ebenso kann ein Staat wie die USA zwar immense Schulden haben, aber trotzdem nicht Pleite gehen.

Die Frage ist natürlich, woraus sich die Schulden zusammensetzen? So hat die USA zwar diverse Aussenstände, z.B. gegenüber China in Form von Staatsanleihen, aber der Wert dieser Schulden steht und fällt mit dem Kurs des Dollar. Wenn also die Staatsschulden wachsen, dann nimmt auch der Wert dieser Schulden währungsbedingt ab. Und da die USA mit der Weltleitwährung dieses Spiel vorerst bestimmen, sind auch hohe Schulden immer relativ zu sehen.

Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die aktuelle US-Schuldenkrise mit der selbst auferlegten Deckelung zusammenhängt. Wird die Schuldenobergrenze angehoben, dann ist die Staatspleite vom Tisch. An der Zahlungsfähigkeit und der Wirtschaftsleistung der USA ändert das aber nichts. Eine Pleite der USA ist in dieser Form sehr, sehr unwahrscheinlich. Und die aktuelle Diskussion um die Anhebung der Schuldengrenze ist mehr ein Geplänkel der großen Parteien, als eine unlösbare Aufgabe.

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