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Beschäftigtenzahlen stärken Dollar-Kurs

Laut dem aktuellen ADP-Bericht schuf der US-Privatsektor im Juni 281.000 neue Arbeitsplätze und übertrifft damit die Erwartungen der Experten um Längen. Tatsächlich handelt es sich um die höchste Zahl neugeschaffener Stellen seit November 2012. Entsprechend konnte der US-Dollar gegenüber anderen Hauptwährungen teils kräftige Gewinne einfahren.
Erstarkter Euro weckt Sorgen vor weiteren EZB-Maßnahmen

Trotz des herben Rückschlags infolge der letzten EZB-Entschlüsse Anfang Juni konnte sich der Euro-Kurs in den letzten Wochen festigen. Gegenüber den Hauptwährungen bleibt er deutlich unter Druck, die Absenkung des Leitzinses auf das historische Tief von 0,25% verfehlt seine Wirkung nicht. Doch der aktuell schwache US-Dollar bietet der angeschlagenen Gemeinschaftswährung die Möglichkeit, leichte Gewinne zu erzielen. Zuletzt stieg der Kurs sogar auf ein Sechswochenhoch.
Pfund-Kurs erreicht Sechsjahreshoch

Zu Wochenbeginn kann das Börsenliebling Pfund die Anleger einmal wieder mit neuen Rekorden überraschen. Als Reaktion auf die Veröffentlichung des Markit Einkaufsmanagerindexes am Dienstag rauschte der Sterling-Kurs gegenüber dem Dollar auf seinen höchsten Stand seit knapp sechs Jahren. Der als Konjunktur-Barometer gehandelte Index bescheinigt dem produzierenden Gewerbe des Inselstaats für Juni ein beachtliches Wachstum.
Wochenausblick: Keine Zinswende in Sicht

Mit gleich zwei wichtigen Terminen verspricht diese Woche spannend zu werden: Pünktlich zum Quartalsende findet die EZB-Strategiesitzung statt. Vom Arbeitsmarktbericht der USA erhoffen sich Marktbeobachter Hinweise auf einen möglichen Zeitpunkt der Leitzinserhöhung. Schenkt man den Spekulationen Glauben, könnten diesen Monat in den Vereinigten Staaten etwa 213.000 neue Arbeitsplätze entstanden sein.
Japans Inflationsrate schreibt neue Rekorde

Am Freitagmorgen veröffentlichte Inflationsdaten aus Japan verhalfen dem Yen zu einem deutlichen Kurssprung gegenüber dem US-Dollar. Das Währungspaar USD/JPY notierte im asiatischen Späthandel unterhalb der wichtigen 101,40er-Marke bei einem Monatstief von 101,31. Während die japanische Währung von den Maßnahmen der Bank of Japan profitiert, bleibt der US-Dollar aufgrund der überwiegend enttäuschenden Wirtschaftsmeldungen der letzten Tage unter Druck.
BoE kündigt Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarkts an

Bereits seit Jahresbeginn boomt der britische Immobilienmarkt, das Wachstum der Branche ist gewaltig. Zeitgleich sind auch die Immobilienpreise auf der Insel kräftig gestiegen, im vergangenen Monat Mai zogen sie um 11,1% im Jahresvergleich an. Eine ähnliche Preisexplosion gab es seit sieben Jahren nicht mehr. Insgesamt schulden die britischen Bürger den Banken für ihre Häuser und Wohnungen 1,2 Billionen Pfund - ein unkalkulierbares Risiko, das zu einer neuen Krise führen könnte.
Korrigierter US-BIP könnte Kursrutsch für US-Dollar bedeuten

Der heutige Mittwoch hält als festen Tagespunkt die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen zum US-amerikanischen Bruttoinlandsprodukt bereit. Vor diesem wichtigen Termin blieben die Handelsspannen aller Hauptwährungen eher gering. Gegenüber dem Euro handelt der US-Dollar heute weitgehend unverändert.
Bank of England zögert Zinserhöhung weiter hinaus

In den vergangenen Wochen durften Anleger den erstaunlichen Höhenflug des britischen Pfunds beobachten. Seinen Zenit erreichte dieser vergangenen Donnerstag, als der Kurs gegenüber dem US-Dollar ein Fünfjahreshoch von 1,7034 erreichte. Bis heute hielt sich der Wert der Währung stabil oberhalb der 1,70er-Marke. Doch eine Bemerkung des BoE-Vorsitzenden Carney ließ den Überflieger heute jäh abstürzen.
Droht der wirtschaftliche Aufschwung in der Eurozone zu stagnieren?

Der aktuelle Einkaufsmanagerindex lieferte zur wirtschaftlichen Erholung der europäischen Staaten ernüchternde Zahlen. Als Reaktion auf die Veröffentlichung gab die Gemeinschaftswährung Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich nach. Das Währungspaar EUR/USD wurde zuletzt mit 1,3589 USD gehandelt, vor Bekanntwerden der Zahlen notierte sie noch bei 1,3606.
Fed lässt Anleger über Zinserhöhung im Dunkeln

Die Stellungnahme der Federal Reserve Bank am Mittwoch blieb für den Dollar-Kurs nicht ohne Konsequenzen. Am Donnerstag rutschte die US-amerikanische Währung gegenüber den anderen Hauptwährungen ab, der US-Dollar-Index fiel nahe seines Tiefstandes auf 80,34. Im Anschluss an ihre Sitzung verkündete die Notenbank den Entschluss, vorerst am historischen Tief ihrer Zinssätze festzuhalten.