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Inflationsrate der Eurozone erneut bei 0,5 Prozent

Wichtigster Tagespunkt des heutigen Donnerstags war die Veröffentlichung der aktuellen Inflationsdaten für die Eurozone. Die niedrige Inflation, gepaart mit einer schwachen Konjunkturbilanz in den Euroländern, hatte bereits in den vergangenen Monaten zu einer expansiveren Geldpolitik seitens der Europäischen Zentralbank geführt. Zuletzt senkte sie den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,25% und startete ein Konjunkturpaket.
Yellen-Äußerung treibt Dollar-Kurs in die Höhe

Nach einer kurzen Talfahrt notierte der US-Dollar am Mittwoch wieder stärker und konnte gegenüber anderen wichtigen Währungen teils kräftige Gewinne erzielen. Der US-amerikanische Greenback erhielt seine Unterstützung von den Äußerungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des Senats.
Deutschlands Konjunkturerwartungen rutschen auf Rekordtief

Mit der heutigen Veröffentlichung des enttäuschenden ZEW-Reports steigt der Druck auf den ohnehin geschwächten Euro stärker an. Der Kurs des Währungspaars EUR/USD stürzte auf einen Stand von 1,3596 USD und damit auf den niedrigsten Wert seit 11. Juli. Ganz andere Nachrichten kommen aus Großbritannien: Hier stieg die Inflationsrate im Juni überraschend stark auf 1,9%.
Zentralbänker nehmen zur geldpolitischen Zukunft Stellung

Gleich zwei Termine halten diese Woche neue Impulse für den Euro und den US-Dollar bereit: Im Laufe des heutigen Tages wird der EZB-Chef Mario Draghi im Rahmen einer Anhörung vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments die geldpolitische Position der Bank erläutern. Später in der Woche wird auch die Vorsitzende der Fed, Janet Yellen, vor dem Kongress sprechen.
Fed-Protokoll liefert keine Hinweise auf Zinserhöhungen

Bereits gestern rutschte der Kurs des US-Dollars infolge der Veröffentlichung des Fed-Protokolls ab. Heute blieb der Greenback nahezu unverändert bei den Tiefständen gegenüber anderen wichtigen Währungen. Das Protokoll der Ratssitzung lässt darauf schließen, dass die Federal Reserve Bank in naher Zukunft keine Anhebung der Zinssätze plant.
Pfund nach Veröffentlichung neuester Handelszahlen auf Sitzungstief

Am Donnerstagmorgen hatte Pfund Sterling zunächst einen guten Start hingelegt und erreichte gegenüber dem US-Dollar ein Hoch von 1,7134 USD. Auf die Veröffentlichung der aktuellen Handelszahlen aus Großbritannien reagierte der Kurs jedoch mit einem Rutsch auf ein Sitzungstief von 1,7112 USD. Die Daten belegen einen überraschenden Anstieg des Handelsdefizits im Mai.
Kurs des US-Dollars weiterhin stabil

Seit Wochenbeginn hält sich der Kurs des US-Dollars nahezu unverändert, er konnte die Gewinne gegenüber anderen Währungen verteidigen. Dennoch blieb er leicht unter den Höchstständen, die die Währung letzte Woche im Anschluss an die Veröffentlichung der überraschend positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktzahlen erzielt hatte. Stagnierende Reallöhne und eine weiterhin schwache Inflationsrate schwächten die anfängliche Euphorie der Anleger.
Rückläufige Industrieproduktion weckt Zweifel an Großbritanniens wirtschaftlicher Erholung

Nachdem Pfund Sterling bereits gestern leichte Einbußen gegenüber dem erstarkten US-Dollar hinnehmen musste, setzte der Kurs heute seine Talfahrt fort und erreichte ein Sitzungstief. Mit der Meldung, dass die Industrieproduktion Großbritanniens im Mai noch stärker als in den vorangegangenen 16 Monaten zurückging, fiel der Wert des Währungspaares GBP/USD auf 1,7087.
US-Dollar startet gestärkt in die Woche

Bis in die aktuelle Woche hinein wirkt der ADP-Bericht vom vergangenen Donnerstag auf den Kurs des Dollars. Die über 281.000 neu geschaffenen Stellen der US-Wirtschaft sorgen für neues Vertrauen der Anleger in die amerikanische Währung. Sogar gegenüber dem allzeit starken Pfund kann der Greenback Gewinne einfahren, das Währungspaar GBP/USD handelte zuletzt bei 1,7144 USD.
Schwedens Reichsbank setzt auf deutliche Zinssenkung

Mit dem Zeitpunkt der Nachricht, dass die Notenbank Schwedens ihre Zinsen auf neue Rekordtiefen herabsenkte, brach der Kurs der schwedischen Krone am gestrigen Donnerstag ein. Begründet hatte die Bank die Entscheidung damit, die Gefahr einer Deflation abwenden zu wollen. Die Währung notierte in der Folge gegenüber wichtigen Währungen deutlich niedriger.