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Europas schwindende Inflationsrate erreicht Vierjahestief

Die heute veröffentlichten Teuerungsraten für Verbraucherpreise in der Eurozone schüren die Ängste vor einer möglichen Deflation. Mit einer aktuellen Rate von 0,4% befindet sich die Preissteigerung auf einem Rekordtief und ist weit von dem Zielwert der Zentralbank von 2% entfernt. In Spanien ist die Deflation bereits heute Realität, in dem EU-Land sinken die Verbraucherpreise mit einer Rate von 0,3%.
BIP-Zahlen aus den USA: Alle Zeichen auf Wachstum

In der steigenden Konsumlaune der Amerikaner zeigt sich, dass die wirtschaftliche Erholung der Vereinigten Staaten kräftig an Fahrt gewinnt. So fielen auch die heute vorgelegten BIP-Zahlen für das zweite Quartal deutlich besser aus als von Experten erwartet. Bereits vor Veröffentlichung der Daten notierte der Greenback gegenüber anderen wichtigen Währungen auf einem Sechsmonatshoch, dieser Trend dürfte sich in den nächsten Tagen fortsetzen.
Abwärtstrend des Pfund Sterling setzt sich fort

Gegenüber dem US-Dollar notierte das britische Pfund am Dienstag nahezu unverändert. Bereits in der letzten Woche musste das zuvor starke Pfund Sterling Verluste hinnehmen. Diese Wertminderung könnte sich in den kommenden Tagen noch fortsetzen, die britische Währung geriet nach Bekanntgabe amtlicher Zahlen zur Kreditvergabe unter Druck. Einen weiteren Wertverlust verhinderte lediglich die vorsichtige Haltung der Investoren, die bevorstehenden Wirtschaftsereignisse in den USA abwarten.
Euro handelt weiterhin bei Achtmonatstief

Die vergangene Woche endete erneut mit herben Verlusten für die europäische Gemeinschaftswährung, von denen sie sich auch am heutigen Montag nicht erholen konnte. Mit einem Wert von 1,3432 USD handelte das Währungspaar EUR/USD nahe seines tiefsten Niveaus seit November 2013. Die am Freitag veröffentlichten Daten zur deutschen Wirtschaft lasten schwer auf der Währung.
Teuerungsrate Japans nahezu unvermindert hoch

Bereits seit Tagen befinden sich die beiden Leitwährungen Dollar und Yen in einer Art Pattsituation. Ohne einen klaren Trend erkennen zu lassen, bewegt sich der Kurs des Währungspaars seitwärts. Die Anleger warten auf klare Signale, die den Erfolg der expansiven Konjunkturpläne Japans belegen. Auch die heutige Veröffentlichung zu den weiterhin stark steigenden Verbraucherpreisen vermochte den Marktteilnehmern keine erkennbare Reaktion entlocken.
Pfund Sterling nach UK-Handelszahlen auf Monatstief

Nach der Veröffentlichung neuester Handelszahlen aus Großbritannien fiel das Pfund Sterling gegenüber dem US-Dollar auf ein Monatstief. Die Zahlen beziehen sich auf die Umsätze des Einzelhandels und bleiben allesamt hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Nachdem der Wert des Pfunds vor Veröffentlichung noch 1,7040 USD betragen hatte, rutschte er in der Folge auf 1,7014, den niedrigsten Stand seit 26. Juni.
Euro fällt auf tiefsten Stand seit Monaten

Divergente Geldpolitik der EZB, schleppende wirtschaftliche Erholung in der Eurozone, verunsicherte Anleger: Die Liste der Umstände, die derzeit den Wert der europäischen Gemeinschaftswährung drücken, ist lang und zeigte am Mittwoch deutlich Wirkung. Mit einem Wert von 1,3470 USD rutscht der Euro gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem 21. November vergangenen Jahres.
US-Dollar setzt starken Wocheneinstieg fort

Nach seinen kräftigen Zugewinnen am Montag kann der US-Dollar heute an seinen Erfolg anknüpfen und zieht gegenüber anderen Leitwährungen kräftig an. Zusätzlich Auftrieb erfährt der Greenback durch die heute anstehende Veröffentlichung der US-Inflationszahlen. Anleger erhoffen sich, von diesen Schlüsse auf den aktuellen Stand der wirtschaftlichen Erholung in Amerika ziehen zu können.
Ukraine-Konflikt: Nachfrage nach Safe-Haven-Währungen steigt

Aufgrund der angespannten weltpolitischen Situation, insbesondere in der Ukraine und dem Gaza-Streifen, zeigte sich die Stimmung der Märkte an diesem Montag getrübt. Die Marktteilnehmer fürchten die negativen Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum und scheuen sich vor risikoreichen Investitionen. Die Nachfrage nach traditionell sicheren Währungen ist stark angestiegen.
Ukraine-Konflikt drückt den Wert des Rubels

Die Krise in der Ukraine, der gestrige Absturz eines Flugzeugs der Malaysian Airlines und die damit verbundene Spannung zwischen Russland und den Westmächten machten sich am Donnerstag am Kurs des russischen Rubels deutlich bemerkbar. Gegenüber dem US-Dollar erreichte die Währung ihren tiefsten Stand seit sechs Wochen. Während die Situation in der Ostukraine zu eskalieren droht, trifft die wirtschaftliche Großmacht die Wucht neuer wirtschaftlicher Sanktionen.