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Geschrieben von forextotal am 10. Juni 2014

Ruhiger Wochenstart für den Euro

Europa und der Euro

Nach den spannenden Entwicklungen in den Tagen um den Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank ist der Euro infolge des langen Wochenendes ruhig in die neue Woche gestartet. Da der Wirtschaftskalender für den Tagesverlauf keine relevanten Termine verzeichnet, sind auch für den heutigen Dienstag keine großen Bewegungen zu erwarten. Seit der Kurs am Donnerstag auf ein Viermonatstief von 1,3502 USD stürzte konnte sich die Gemeinschaftswährung leicht stabilisieren und handelt bei 1,3586.

Erste Auswirkungen des EZB-Maßnahmenpakets

Bereits gestern zeigte das Maßnahmenpaket der Europäischen Zentralbank Wirkung und die Kreditkosten in der Eurozone sanken auf ein Rekordtief. So belaufen sich die Zinsen der spanischen 10-Jahresanleihen aktuell auf 2,6%, Irlands 10-Jahresanleihen befinden sich mit 2,61% auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des Euros. Im Vergleich zu den USA sind auch die deutschen 10-Jahresanleihen auf dem schwächsten Niveau seit 2005.

Unterstützung erhält der Kurs des Euro von der Tatsache, dass die EZB am Donnerstag im Kampf gegen die niedrige Inflationsrate nicht so weit ging, ein Wertpapierkaufprogramm einzuleiten. Dennoch zeigte sich mit dem am Montag veröffentlichten Sentix Index, dass das Anlegervertrauen im Juni unerwartet stark eingebrochen ist. Von 12,8 im Mai sackte der Wert in diesem Monat auf 8,5.

US-Wirtschaft erholt sich nachhaltig

Die amerikanische Währung setzt ihren Erfolgskurs von letzter Woche fort. Am Freitag meldete das US-Arbeitsministerium, dass die amerikanische Wirtschaft im letzten Monat 217.000 Stellen geschaffen hat. Gleichzeitig konnte die Arbeitslosenquote bei ihrem Fünfeinhalbjahrestief von 6,3% gehalten werden. Analysten sehen damit die Rückkehr zum Beschäftigungsniveau der Vorkrisenzeit als gesichert.

Aufgrund der zahlreichen positiven Signale aus der US-amerikanischen Wirtschaft erhoffen sich die Anleger eine entsprechende Reaktion der Fed. Da das Wachstumsprogramm Ende des kommenden Jahres ausläuft, könnte die Notenbank schon in der ersten Jahreshälfte damit beginnen, die Geldschaffung zu drosseln.

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