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Geschrieben von forextotal am 16. Februar 2015

Euro: Griechenland bleibt im Fokus

Europa und der Euro

Zum Start der neuen Woche behält die europäische Gemeinschaftswährung ihre leichten Zugewinne gegenüber dem US-amerikanischen Dollar bei. Am heutigen Nachmittag erreichte der Wechselkurs des Währungspaars EUR/USD einen Wert von 1,1429 USD. Die Trendwende wird in erster Linie von den Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine Einigung in den Streitigkeiten um künftige Griechenlandhilfen getragen, zudem lasten einige enttäuschende Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten auf dem Greenback.

Hoffnung auf Einigung

Im Laufe dieses Montags werden die Verhandlungen der europäischen Finanzminister mit der neuen griechischen Regierung eine Fortsetzung finden. In der letzten Woche verliefen die Gespräche noch ohne vorzeigbares Ergebnis. Während der deutsche Finanzminister Schäuble öffentlich Zweifel äußert, gibt sich Athen zuversichtlich, dieses Mal eine Lösung zu finden. Ministerpräsident Tsirpas und Finanzminister Varoufakis weigern sich jedoch weiterhin strikt, künftig die harschen Sparmaßnahmen der Troika zu akzeptieren.

Ukraine kämpft gegen die Staatspleite

Neben Griechenland droht auch der krisengeschüttelten Ukraine ein Staatsbankrott. Zum Beginn dieser Woche ist die Landeswährung Griwna auf ein neues Tief gefallen: Ein Euro ist jetzt 29,64 Griwna wert, für einen US-Dollar werden erstmals über 26 Griwna verlangt. Seit Monatsanfang musste die Währung etwa 60% ihres Werts einbüßen. Damit einher gehen explodierende Verbraucherpreise, die ukrainische Regierung schätzt die Inflation auf 26% ein. Die Entwicklung hängt letztlich von der Umsetzung des vereinbarten Waffenstillstands in der Ostukraine ab. Vorerst setzte die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit der Ukraine auf einen Status nur knapp überhalb der Zahlungsunfähigkeit herab.

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