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Geschrieben von forextotal am 29. Oktober 2014

Ölpreise und Sanktionen drücken Rubel auf Rekordtief

Trading-Chart

Am Mittwoch erreichte der russische Rubel gegenüber US-Dollar und Euro ein neues Allzeittief. Während USD/RUB bei 42,77 RUB handelte, erzielte der Wechselkurs des Euros einen Wert von 54,48 RUB. Beide Währungen konnten innerhalb des zurückliegenden Monats kräftige Gewinne einfahren, der Rubel dagegen leidet unter den harschen Sanktionen der westlichen Länder. Aufgrund der anhaltenden Krise in der Ukraine gehen die Märkte keine Risiken ein, darüber hinaus lasten die sinkenden Ölpreise schwer auf der russischen Währung.

Putin zeigt sich weiter uneinsichtig

Obwohl die Nachrichten über die Krise in der Ukraine in den letzten Wochen abebbten, ist noch lange keine Besserung in der Lage mit Russland in Sicht. Erst am Montag ließ der Kreml verlauten, dass man das Ergebnis der von den Separatisten abgehaltenen Wahl in der Ostukraine anerkennen werde. Die neu ernannte Regierung in Kiew zeigte sich daraufhin besorgt, dass diese Wahl die empfindlichen Friedensbande zwischen den Ländern gefährde.

Auch die vereinbarte Waffenruhe, die seit dem 5. September gilt, konnte keine Ruhe in das politische Ringen um die Ukraine bringen. Die westlichen Länder rücken nicht von ihrer Überzeugung ab, dass Russland die separatistische Bewegung in dem Land maßgeblich unterstützt, wenn nicht gar steuert.

Der Westen setzt auf Sanktionen

Die Strafmaßnahmen, die die USA und die EU gegen den russischen Staat verabschiedeten, sind hart und treffen die russische Wirtschaft schwer. In ihrer Folge sind die deutschen Exporte nach Russland im August um mehr als ein Viertel eingebrochen, sie schrumpften auf 2,3 Milliarden Euro. In Russland selbst führten sie zu einem rapiden Wertverlust des Rubels und einem Anstieg der Inflation. Als zweitgrößter Ölexporteur der Welt leidet das Land zusätzlich unter den stetig sinkenden Ölpreisen.

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