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Geschrieben von forextotal am 20. August 2014

Dollarindex setzt neue Rekorde

USA und der Dollar

Der US-Dollar setzt seinen seit Wochen andauernden Erfolgskurs weiter fort. Am heutigen Dienstag gelang dem Dollarindex, der den US-Dollar mit anderen wichtigen Leitwährungen vergleicht, der Sprung auf ein neues 11-Monatshoch. Gute Zahlen des Wohnungsmarkts der Vereinigten Staaten stützten das Vertrauen der Anleger in den Greenback. Gegenüber dem japanischen Yen konnte der US-Dollar seinen höchsten Wert seit viereinhalb Monaten erzielen. Ein enttäuschender Handelsbericht lastet auf der japanischen Währung.

Positive Signale aus der Bauwirtschaft

Wie das amerikanische Handelsministerium bekannt gab, nahm die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen im Juli um 8,1% zu. Damit summierten sie sich auf 1,052 Millionen, während noch im Juni 972.000 Genehmigungen erteilt wurden. Weiter zeigt der Bericht auf, dass die Baubeginne um 15,7% zugelegt haben und damit die 1,093 Millionen begonnenen Bauten die Erwartungen der Analysten weit übertrafen.

Diesen positiven Wirtschaftsmeldungen konnte dagegen ein Report zu den Verbraucherpreisen in den USA kaum etwas entgegensetzen. Laut diesem ist die amerikanische Inflationsrate um gerade einmal 0,1% gestiegen, obwohl die Preise im vergangenen Monat noch um 0,3% angezogen sind. Die Anleger maßen dieser Nachricht keine besondere Bedeutung bei und setzten ihr Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung in den Vereinigten Staaten.

Handelsdefizit schwächt den Yen

Im europäischen Morgenhandel erreichte der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen einen Wert von 103,34 JPY und handelt damit auf dem höchsten Niveau seit 7. April. Die Investoren zeigten sich enttäuscht über offizielle Daten aus Japan, die belegen, dass das Handelsdefizit im vergangenen Monat nicht so stark geschrumpft ist wie von Analysten vorhergesagt. Japan konnte sein rießiges Handelsdefizit zwar von 1,07 auf 1,02 Billionen JPY reduzieren, erwartet wurde für den Monat Juli jedoch ein Defizit von 0,77 Billionen JPY.

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