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Geschrieben von forextotal am 13. Mai 2013

Contracts for Disaster – Schwarze Schafe in der CFD-Branche?

Schwarze SchafeImmer mehr Trader, welche in Zypern ansässige Forex- und CFD-Anbieter nutzen, sind von den Zwangsabgaben betroffen, wenn diese tatsächlich von den Banken auf Zypern zur Pflichtkür werden. Das bedeutet, dass sehr wohl das Geld der deutschen Anleger auf Zypern massiv in Gefahr ist.

Deutsche Trader gehen vom Worst-Case-Szenario aus

Hat der Broker nämlich seinen Firmensitz in Zypern, so kann es demnächst unangenehm für die deutschen Trader werden. Denn war die Beteiligung im März für die Sparer an der Sanierung des Budgets nur eine Vorwarnung, so sind nun auch Trader betroffen, welche ihre Anlagen in Zypern bei Forex- oder CFD-Anbietern verwalten. Zypern gilt bis heute als Lieblingsland für Broker, wobei diesen natürlich in keinster Weise eine betrügerische Absicht nachgesagt werden kann. Dass die Broker durchaus seriöse Anbieter sind, steht außer Frage, jedoch agiert die Regierung in Zypern eben anders wie andere Regierungen. Denn sollten sich auch bei den deutschen Tradern Konten befinden, die über 100.000 Euro schwer sind, muss von einer Zwangsbeteiligung ausgegangen werden. Von bis zu 40 Prozent geht man aus - der Prozentsatz ist jedoch noch nicht bestätigt worden. Fakt ist, dass der Einschnitt für die deutschen Trader teuer werden wird.

Die Banken verwalten das Geld

Der Grund dafür ist, dass die Broker in Zypern keine Möglichkeiten haben, das Geld aufgrund einer fehlenden Lizenz selbst zu verwalten und so die Verwaltung über die Banken stattfinden. Wie die Sache ausgehen wird, das steht in den Sternen. Experten sind jedoch überzeugt, dass es für die deutschen Trader teuer werden kann. Denn wenn der bereits gemunkelte Prozentsatz von 40 Prozent Realität wird, dann würde das auf den Konten gelagerte Vermögen um fast die Hälfte reduziert werden. Und wie man an diversen Stellen im Netz nachlesen kann, agieren bereits einige Broker in letzter Zeit "merkwürdig". Man findet teilweise keine Informationen mehr zur Einlagensicherung und auch Anfragen werden nicht mehr beantwortet. Die Transparenz bröckelt - ein Zeichen, dass die Situation immer unangenehmer für die Trader wird.

Seriöse Broker

Wer dennoch mit Devisen handeln will, der sollte darauf achten, dass der Firmensitz in Deutschland oder in Großbritannien ist. So sind S-Broker, Hantec Markets (Tipp), FXFlat oder auch GKFX als Alternative zu einem zypriotischen Broker zu empfehlen.

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