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Deutsche Wirtschaft schrumpft im zweiten Quartal

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen bedeuten einen herben Rückschlag für die deutsche Wirtschaft. Deren Wachstum ist laut dem Bericht im zweiten Quartal erstmals seit Anfang 2013 rückläufig. Auf diese Nachrichten reagierte die europäische Gemeinschaftswährung mit einem Kursrutsch nahe ihres Neunmonatstiefs von 1,3332 USD.
Nach BoE-Bekanntgabe: Pfund rutscht auf Zehnwochentief

Mit einem Wert von 1,6719 USD erreichte das Pfund Sterling heute gegenüber dem US-Dollar seinen niedrigsten Stand seit 4. Juni. Grund für den Kurseinbruch war die heutige Bekanntgabe der Bank of England, die ihre Wachstums- und Inflationsprognosen deutlich absenkte. Zusätzlich lastet der Bericht zu den Beschäftigungszahlen auf dem britischen Pfund, bereits am Vormittag handelte es bei 1,6803 USD niedriger.
Geschäftsklimaindex lässt Euro-Kurs einbrechen

Eine Veröffentlichung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ließ die Nachfrage nach dem Euro jäh einbrechen. Laut dem Bericht ist das Geschäftsklima innerhalb Deutschlands, der größten Volkswirtschaft unter den EU-Ländern, auf seinen niedrigsten Stand seit Dezember 2012 gefallen. In der Folge vergrößerte sich der Kursverlust der europäischen Gemeinschaftswährung gegenüber US-Dollar, Yen und britischem Pfund. Mit einem Wert von 1,3344 USD hielt sich der Euro nur knapp über seinem Neunmonatstief.
Geopolitische Entspannung sorgt für Bewegung an den Märkten

Eine deutlich entspanntere Stimmung an den Märkten und neu aufkeimende Hoffnungen mit Blick auf die geopolitischen Krisen prägten den heutigen Montag. Die höhere Risikobereitschaft der Anleger wirkte sich deutlich auf die sogenannten Safe-Haven-Währungen aus, die als traditionell sicher gelten. So musste der Schweizer Franken trotz der Veröffentlichung positiver Wirtschaftszahlen aus der Schweiz heute Verluste in Kauf nehmen. Von der aufgehellten Laune der Investoren profitiert außerdem das britische Pfund.
Handelsdefizit drückt Pfund auf Zweimonatstief

Auch diese Woche setzte das britische Pfund seinen anhaltenden Abwärtstrend fort und erreichte gegenüber dem US-Dollar ein Zweimonatstief. Weiterhin erhält der Greenback als Safe-Haven-Währung Unterstützung von Anlegern, die sich aufgrund der besorgniserregenden Geschehnisse in der Ukraine und den wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland verunsichert fühlen. Dagegen ließen enttäuschende Handelsbilanzen aus Großbritannien heute die Nachfrage nach dem Pfund Sterling abflachen.
EZB und BoE zum Stillstand entschlossen

Mit den Zinsentscheidungen der Bank of England und der Europäischen Zentralbank standen heute gleich zwei wichtige Termine auf der Tagesordnung. Doch die Geldpolitiken der beiden Banken und damit verbunden die Erwartung der Anleger an die heutigen Entscheidungen könnten kaum unterschiedlicher sein: Während die BoE Wirtschaft und Märkte auf kommende Zinserhöhungen vorbereitet, drängt eine niedrige Inflationsrate die EZB zu weiteren expansiven Maßnahmen.
Greenback weiterhin im Aufwärtstrend

Abgesehen von einigen wenigen Einbußen hält der Erfolgskurs des US-Dollars bereits seit einigen Wochen ununterbrochen an. Am Mittwoch konnte er gegenüber anderen wichtigen Währungen erneut kräftige Gewinne einfahren und erreichte seinen höchsten Stand seit über zehn Monaten. Für den großen Erfolg des Greenbacks sorgt zum einen die stabile wirtschaftliche Erholung in den Vereinigten Staaten, nicht zuletzt aber auch die geopolitische Krise in der Ukraine.
Markit legt Einkaufsmanagerindex zum Dienstleistungssektor vor

Seit 1996 veröffentlicht die Forschungsgruppe Markit den Einkaufsmanagerindex, einen monatlichen Indikator zum Wirtschaftswachstum. Er ermöglicht einen allgemeinen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung und wird auch als Konjunktur-Barometer verstanden. Die Veröffentlichung des Teilindex für den Dienstleistungssektor bescherte dem Pfund am Dienstag einen Kursaufschwung, dem Euro dagegen im Vorfeld der EZB-Sitzung Verluste.
Arbeitsmarktzahlen lassen Dollar-Kurs absinken

Am Freitag vergangener Woche musste der zuvor erstarkte und von hoher Nachfrage getragene Dollar gegenüber anderen Leitwährungen Kursverluste hinnehmen. Das US-amerikanische Arbeitsministerium veröffentlichte neueste Zahlen zur aktuellen Arbeitsmarktsituation in den Vereinigten Staaten. Auch die große Anzahl neu geschaffener Stellen konnte die im vorangegangenen Monat auf ein Rekordtief von 6,1% herabgesunkene Arbeitslosenquote nicht halten.
Pfund erreicht neues Viereinhalbmonatstief

Am Freitag musste das Pfund Sterling gegenüber dem US-Dollar weitere Verluste verzeichnen. Bereits gestern erreichte das Währungspaar GBP/USD ein Tief von 1,6874 USD, heute rutschte die britische Währung noch weiter ab und notierte am Morgen bei einem Wert von 1,6840 USD. Damit erreichte sie den tiefsten Stand seit 12. Juni. Grund für den erneuten Kursrutsch war die Veröffentlichung von Zahlen aus der Industrieproduktion Großbritanniens.