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Wirtschaftsprognosen bringen Euro ins Wanken

Zum Ende dieser Woche zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung deutlich geschwächt und fiel gegenüber ihrem Rivalen aus den Vereinigten Staaten auf ein Zweijahrestief. Die wachsende Besorgnis um die Wirtschaftsaussichten in Deutschland und den Zustand der Weltwirtschaft im Allgemeinen veranlassten die Anleger dazu, dem Euro den Rücken zuzukehren. Im europäischen Nachmittagshandel fiel der Wert des Währungspaars EUR/USD auf 1,2622 USD.
Fed-Protokolle zerschlagen Hoffnung auf Zinswende

Nach einer über viele Wochen andauernden Erfolgsrally notierte der US-Dollar am heutigen Donnerstag gegenüber anderen Hauptwährungen niedriger. Grund ist die Veröffentlichung von Protokollen der Fed-Sitzung Mitte September, die keine Anzeichen für eine zeitnahe Anhebung der Leitzinsen durch die US-amerikanische Zentralbank liefern. Was an der Börse großen Jubel auslöste, wurde von den Anlegern an den Devisenmärkten mit Enttäuschung aufgenommen. Der große Absturz des Greenbacks blieb dennoch aus, der US-Dollar-Index bewegte sich nur unweit seines am Freitag erreichten Vierjahreshochs.
IWF blickt pessimistisch in die Zukunft

Aktuell zeigt sich die Stimmung an den internationalen Märkten stark eingetrübt. Grund sind die pessimistischen Wirtschaftsaussichten, die der Internationale Währungsfond (IWF) am Dienstag bekannt gab. Im Zuge der Veröffentlichung seiner Wachstumsprognosen warnte er davor, dass die Weltwirtschaft möglicherweise niemals wieder ihr Niveau aus Vorkrisenzeiten erreichen könnte. Auf diese Meldung reagierte die europäische Gemeinschaftswährung mit einem erneuten Kursrutsch, EUR/USD erreichte ein Sitzungstief von 1,2623 USD.
Vom Klassenprimus zum Sorgenkind

Am Montag vorgelegte Zahlen verdeutlichen: Die deutsche Wirtschaft wächst nicht, im Gegenteil, sie schrumpft. Wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte, fielen die Industrieaufträge des einstigen Wirtschaftsprimus unter den EU-Ländern im August um 5,7% zurück. Einen solch starken Rückgang verzeichnete zuletzt der Januar des Jahres 2009, der den Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise markierte.
Dollar-Index schreibt zwölf Wochengewinne in Folge

Innerhalb der letzten Wochen rissen die positiven Wirtschaftsmeldungen aus den Vereinigten Staaten nicht ab, sie ließen den Kurs des Greenbacks gegenüber anderen wichtigen Währungen auf neue Rekordniveaus steigen. Der US-Dollar-Index indes verzeichnete vergangenen Freitag bereits seinen zwölften Wochengewinn und beendete damit die vorläufig längste Rally seit Einführung des Indexes im Jahre 1971. Heute rutschte dieser leicht ab, notierte mit einem Wert von 86,69 aber noch immer nahe seines Vierjahreshochs bei 86,79.
Euro notiert vor EZB-Ratssitzung etwas höher

Im Vorfeld der monatlichen Ratssitzung der Europäischen Zentralbank hält sich der Euro stabil über seinem Tief von 1,2570 USD und handelte zuletzt bei 1,2639 USD. Dennoch bleibt der Druck auf die gesamteuropäische Währung bestehen, neueste Wirtschaftsdaten aus der Eurozone sendeten alarmierende Signale. Die Anleger erwarten in dieser Situation den Beschluss neuer Maßnahmen, um ein mögliches Deflationsrisiko von der Region abzuwenden.
Sanktionen schicken Rubel-Kurs auf Talfahrt

Zunehmend zeigt sich die russische Wirtschaft von den harschen Sanktionen der westlichen Staaten belastet. Riesige Kapitalsummen werden aus dem Land geschafft, das unter den hausgemachten geopolitischen Spannungen sowie der politischen Linie seines Präsidenten Putin leidet. Gegenüber dem Rubel stieg der US-Dollar zuletzt auf ein neues Allzeithoch, erstmals durchbrach der Wechselkurs die 39er-Marke und nimmt jetzt die 40 ins Visier.
Inflationsdaten lassen Eurokurs einbrechen

Nach einer ersten Schätzung gab die Statistikbehörde Eurostat heute in Luxemburg die Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung im September bekannt. Demnach hat die Inflationsrate im Vergleich zum Vormonat noch einmal 0,1 Prozentpunkte eingebüßt und beläuft sich auf 0,3%. Dieser alarmierende Rückgang markiert ein neues Fünfjahrestief, das auch die europäische Gemeinschaftswährung nicht unberührt lässt. Für diese bedeuten die vorgelegten Daten eine Weiterführung ihrer Talfahrt, sie erreichte bei einem Wert von 1,2591 USD ein vorläufiges Tief.
Euro fällt auf einen Wert von 1,27 USD zurück

Seit Monaten schon steht es schlecht um unsere europäische Gemeinschaftswährung. Die schleppende Krisenbewältigung innerhalb der Eurozone sowie die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank drücken kräftig auf ihren Wert. Am Freitag versetzte die Veröffentlichung robuster Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten dem Eurokurs einen weiteren Schlag. Er konnte seinen Wert nicht halten und erreichte ein Tagestief von 1,2677 USD. Bereits am Vortag rutschte der Kurs erstmals seit November 2012 unter den Wert von 1,27 USD.
Deutscher Konsumindex drückt auf Euro-Kurs

Nach einem kurzzeitigen Aufbäumen in Folge der Veröffentlichung schwacher Konjunkturzahlen aus den Vereinigten Staaten rutschte der Euro schon gestern wieder ab und pendelte sich heute gegenüber dem US-Dollar über seinem Zweijahrestief ein. Im asiatischen Späthandel notierte EUR/USD bei 1,2738 USD. Der heute vorgelegte GfK-Index, ein Konsumbarometer für Deutschland, drückte mit seinen ernüchternden Ergebnissen zusätzlich auf den Wert der europäischen Gemeinschaftswährung.