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Geschrieben von forextotal am 9. August 2013

Die besten Indikatoren für das Daytrading

DaytradingDaytrading ist eine Begrifflichkeit, die im Bereich des Börsenhandels zu finden ist. Damit ein Handel an der Börse erfolgreich für den Anleger verläuft, müssen Handelsentscheidungen getroffen werden, die oftmals weitreichende Auswirkungen haben. Daher ist es von großer Wichtigkeit das der Händler, oder Trader, über entsprechende Daytrading-Indikatoren verfügen kann, die ihm wertvolle Informationen für eine Kaufentscheidung geben.

Verschiedene Indikatoren für das Daytrading

Jeder Händler hat seine persönliche Präferenzen für eine Strategie, die Erfolg versprechend sein soll. Es gibt zum einen wiederkehrende Daytrading-Indikatoren, zum anderen sind Indikatoren als Hilfsmittel im Trading einsetzbar, die nur für einen relativ kurzen Beobachtungszeitraum eingesetzt werden. Ein weit verbreiteter und wichtiger Indikator für das Daytrading ist der RSI. Dieses Kürzel steht für den Relative-Stärke-Index. Mit diesem Indikator misst der Trader die innere Stärke innerhalb eines definierten Handelszeitraums an der Börse. Dabei kann der RSI zwischen dem mathematischen Wert von Null bis einhundert wechseln. Innerhalb des vorgegebenen Zeitraums wird das Verhältnis zwischen den jeweiligen Auf- und Abwärtsbewegungen des Börsenhandels errechnet. Beträgt der entsprechende Wert Null so zeigt dies an, dass im Moment keine innere Stärke eines Börsentrends gegeben ist. Der Trader kann ablesen, dass der Kurs im entsprechenden Handelszeitraum gefallen ist. Sollte der Wert nun einhundert erreichen, ist das ein Zeichen dafür, dass jetzt eine gute innere Stärke besteht. Ab diesem Zeitpunkt müsste der Trader vorsichtig agieren. Wenn der Relative-Stärke-Index den entsprechenden Extrembereich von null, bzw. jetzt von einhundert, übersteigt, wird ein Kauf- beziehungsweise Verkaufssignal generiert. Wichtig zu wissen ist dabei noch, dass eine Referenzlinie im Bären- und Bullenmarkt unterschieden wird. Im Bullenmarkt liegt diese Linie bei vierzig, das bedeutet überverkaufter Wert, und achtzig bei überkauften Werten. Im Bärenmarkt kann die Linie bei zwanzig für überverkaufte, und bei sechzig für überkaufte Werte festgelegt werden.

MACD: Ein weiterer wichtiger Indikator für das Daytrading

Der MACD ist ein Daytrading-Indikator, der genauso wichtig im täglichen Börsengeschäft ist. Das Kürzel steht für Moving Average Convergence Divergence. Der MACD ist im Online-Handel ein oft genutztes Hilfsmittel. Dieser Daytrading-Indikator lässt sich für viele verschiedene Marktlagen des Börsenhandels heranziehen. Der Moving Average Convergence Divergence hängt mit einem Durchschnittswert zusammen, wie schon aus der Namensgebung ersichtlich wird. Bei der Anwendung des MACD als Indikator für das Daytrading werden zwei so genannte gleitende Durchschnitte voneinander abgezogen. Ein Wert kann nun, als Beispiel, über dem Nullpunkt liegen, das bedeutet dann, der kurze gleitende Durchschnitt liegt nun über dem langen gleitenden Durchschnitt. Ist der Wert aber jedoch unter dem Nullpunkt angesiedelt, liegt das Gegenteil vor. Der kurze gleitende Durchschnitt liegt hier unter dem langen gleitenden Durchschnitt. Wird sich die Linie des MACD-Indikators immer weiter von dieser Nulllinie entfernen, umso stärker ist eine Abweichung auszumachen. Dieser Umstand bedeutet, dass hier Verstärkung des aktuellen Trends zu beobachten ist. Bei einer Abnahme ist wiederum mit einer Schwächung des Trends zu rechnen. Der Daytrader kann nun mit Hilfe dieses Indikators erkennen, wann eine Trendwende vorliegt, um entsprechend zu reagieren.

Der Stellenwert der Daytrading-Indikatoren

Daytrading-Indikatoren haben ergo im Trading-Geschäft einen sehr hohen Stellenwert. Sie können bei richtigem Einsatz ausschlaggebend für einen Gewinn oder einen Verlust sein. Weitere wichtige und gerne eingesetzte Indikatoren für das Daytrading sind beispielsweise der gewichtete gleitende Durchschnitt, das On-Balance-Volume, der Moving-Average oder die Methode der Stochastik. Die Stochastik-Methode ist jedoch ein relativ kompliziertes mathematisches Verfahren der Statistik und wird von Laien üblicherweise nicht eingesetzt. Indikatoren für das Daytrading haben insgesamt einen hohen Stellenwert für Entscheidungen im täglichen Börsengeschäft. Bei der Entscheidung, welche Methode zur Anwendung kommt, ist der Beobachtungszeitraum von Bedeutung. Je länger dieser Zeitraum ist, umso aussagekräftiger sind die abgelesenen Ergebnisse. Werden die Indikatoren nur kurz eingesetzt, können die Signalwirkungen ungenau ausfallen. Die Daytrading-Indikatoren stellen jedenfalls ein Hilfsmittel dar, das von Tradern mit Erfolg eingesetzt wird.

    1 Kommentar

  1. Danke für diesen sehr interessanten Artikel zum Thema Traden. Ich finde das jeder der sich ein bisschen für Trading bzw. Daytrading interessiert, es schaffen kann damit richtig Geld zu verdienen. Sicherlich muss man als Anfänger erst mal das traden lernen. Wenn man ernsthaft daran interessiert ist mit Traden sein Geld zu verdienen, dann ist es einfach ratsam sich vorher von einem Profi unterrichten zu lassen. Das kann im Rahmen von Trader Seminaren oder auch mittels Online Trader Seminaren stattfinden. Wichtig ist, das man als Anfänger nicht gleich am Anfang ein reelles Trader Konto bei einem Broker eröffnet, sondern erst einmal mit einem kostenlosem Demo Konto anfängt.

    Beste Grüße

    Steffen

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