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Order-Flow

Der Order-Flow, zu deutsch Auftragsfluss, beschreibt eine Taktik der Auftragsverteilung, die von großen Händlern (Brokern) unter anderem an der Börse angewandt wird. Ein Broker kann beispielsweise eine Bank sein. Der Broker ist in der Lage, eine große Zahl an Aufträgen zu bewältigen, indem er diese an mehrere kleinere Händler zur Ausführung verteilt. Zu den Kunden der Broker zählen üblicherweise Industrieunternehmen oder Fonds. Die auftragsausführenden Händler unterscheiden sich in der Größe und Spezialisierung, wodurch der Broker sicherstellen kann, dass Aufträge in kurzer Zeit und in geeigneter Qualität ausgeführt werden können.

Üblicherweise bezahlen die Händler einen geringe Prämie, damit sie Äufträge erhalten. Die Möglichkeiten der Händler, für den Auftragsfluss zu zahlen, sind streng kontrolliert, damit hier keine unrechtmäßigen Wettbewerbsvorteile entstehen. Während der Auftragsausführung wird der gesamte Prozess sorgfältig dokumentiert. Hierdurch wird sichetgestellt, dass die Ausführung, sollte es zu einem Streitfall mit dem Kunden kommen, lückenlos und klar nachzuweisen ist.

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