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Geschrieben von forextotal am 26. Mai 2014

Die richtige Geldanlage in volatilen Marktphasen

Trading-Chart

Seit Beginn der Wirtschaftskrise im Sommer 2007 befinden sich die Märkte in steter Aufruhr, sie verändern sich schnell und scheinbar unvorhersehbar. Diese Situation mag für Profis bereits herausfordernd sein, für private Anleger ist das Geschehen kaum zu überblicken. Es finden sich viele "Verhaltensregeln" für solch turbulente Zeiten, unter anderen von Größen wie Goldman Sachs. Einig sind sie darin, den Investoren eine eher konservative Herangehensweise anzuraten: Eine einfache Strategie, die der Anleger durchschaut, gepaart mit langfristiger Planung und einem möglichst geringen Risiko.

Investieren um (fast) jeden Preis

Es versteht sich von selbst, dass potentielle Investoren mit den Marktzyklen vertraut sein sollten und wissen, was sich in welcher Weise auf ihre Renditenentwicklung auswirken kann. Dennoch gilt ganz allgemein: Es kommt nicht darauf an, zu welchem Zeitpunkt man investiert. Es kommt darauf an, dass man investiert.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass auch auf die turbulenteste Zeit eine Phase der Erholung folgt und damit einher gehen langfristig höhere Renditen. Da die Inflation den Wert des Geldes schmälert, ist es empfehlenswert, durch gezielte Investition diesem Wertverlust entgegenzusteuern. In den heutigen Zeiten der Niedrigzinspolitik hat dieser Grundsatz besondere Gültigkeit.

Portfolio diversifizieren, Risiko verringern

Jede Investition birgt das Risiko des Totalverlustes. Deshalb ist es für den Anleger auf der einen Seite wichtig, nur die Summen einzusetzen, auf die er im Zweifelsfall verzichten kann. Auf der anderen Seite ist es ratsam, das Risiko zu verteilen und nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Deshalb sollte jede Geldanlage mehrere Klassen wie Aktien, Anleihen sowie Geldmarktinstrumente aus unterschiedlichen Allokationen nach Ländern und Sektoren umfassen. Da sich verschiedene Anlageklassen auch bei gleichen Marktbedingungen unterschiedlich verhalten, sorgt der Anleger zusammen mit seinem Finanzberater auf diese Weise für ein ausbalanciertes Risiko-Rendite-Verhältnis. Zwar erhöhen sich mit dieser Taktik die Renditechancen bei einem gleichzeitig verringertem Gesamtrisiko, sie schützt den Investor dennoch nicht vor Marktrisiken, die immer bestehen.

Investiert bleiben und langfristig profitieren

Gerade in Krisenzeiten haben sich langfristige Geldanlagen als besonders attraktiv erwiesen. Dagegen birgt jeder Versuch, kurzfristige Marktschwankungen für sich zu nutzen, hohe Risiken - ganz gleich, ob es um das Investieren geht oder darum, Investments abzustoßen. Schließlich ist das Marktgeschehen heute schon so komplex, dass selbst Fachleute kaum zu zuverlässigen Prognosen imstande sind.

Es ist also in jedem Fall lohnenswert, über einen längeren Zeitraum investiert zu bleiben und auch über volatile Phasen hinaus an einer langfristigen Planung festzuhalten. Auf diese Weise kann auch aus Kleinstsummen, die der Anleger entbehren kann, über die Zeit ein stattlicher Betrag wachsen.

Durchschnittskosten-Effekt nutzen

Wenn die Stimmung am Markt schwankt, ist es fast unmöglich, zuverlässige Prognosen für einen guten Investitionszeitpunkt abzugeben. Dennoch kann der Anleger die Schwankungen für sich nutzen, ohne die eigene Geldanlage an ein bestimmtes Timing zu binden.

Wer regelmäßig einen festen Betrag anlegt, kauft im Durchschnitt mehr Aktien zu niedrigen und weniger Aktien zu hohen Kursen. Damit ergibt sich im Allgemeinen ein geringerer Kaufpreis pro Aktie. Durch turnusmäßige, kleinere Zahlungen also kann der Anleger von den Konjunkturzyklen des Marktes profitieren.

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