Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 8. Mai 2013

Anleitung: Trading-PC zusammenstellen

Trading-PCEin guter Trading-PC ist auf dem Niveau der heute dem User zur Verfügung stehenden Hardware leicht selber zusammenzustellen, wenn man einige wenige Prinzipien berücksichtigt. Handelsübliche PCs sind zwar grundsätzlich für das Trading verwendbar, allerdings werden hier meist Komponenten und besonders Software-Anwendungen vorinstalliert, die für den Handel nicht notwendig sind. Zudem sollte auch die Datensicherung bedacht werden, und eine gute Virenschutz-Software sollte in jedem Fall vorhanden sein. Systeme mit mehreren Monitoren sind für Fortgeschrittene eine gute Option.

Auswahl des Brokers entscheidend

Aktuell angebotene und auch preislich akzeptable Hardware ist für das Trading meist völlig ausreichend. Die superschnellen Computer, die immer wieder dem Finanzminister schlaflose Nächte bereiten und bisweilen seine gesamte Behörde und komplette TV-Redaktionen in anhaltende Unruhe versetzen, braucht man zum normalen Traden zwar nicht. Aber ein solider Dual- oder Quad-Core-Prozessor sollte schon in einem Trading-PC stecken. Technisch liegt der Flaschenhals beim Trading auch selten am PC selbst, sondern eher am Netzwerk, über das gehandelt wird. Leider ist bei vielen Brokern kein echtes Daytrading möglich, da die Orders über ein Dealing-Desk verzögert werden.

Hardware selbst zusammenstellen

Stellt man einen Trading-PC selbst zusammen, sind im Internet einige Händler zu finden, die Hardware zum Selbstbau anbieten. Wichtig ist, dass Prozessor, Board und Arbeitsspeicher zusammenpassen. Auf den Webseiten der Hersteller findet man ebenfalls detaillierte Hinweise, welche Teile harmonieren. So sind hier unter anderem zu einem Mainboard alle Prozessoren aufgeführt, die verbaut werden können. Ein System mit zwei Monitoren kann man leicht selbst einrichten, indem man zu einer Onboard-Grafik eine zusätzliche Grafikkarte installiert.

Widescreen oder Hochformat

Bei der Auswahl des Monitorsystems scheiden sich die Geister. Ein Widescreen-Monitor hat den Vorteil, dass mehrere Kursfenster geöffnet werden können. Zudem bietet ein System mit mehreren Monitoren den Vorteil, dass neben Charts auch weitere wichtige Realtime-Informationen angezeigt werden können. Viele Trader bevorzugen aber auch das Hochformat bzw. nutzen mehrere Monitore übereinander. Besonders bei Handelstechniken wie dem Scalping, bei der es auf Schnelligkeit ankommt, ist eine direkte visuelle Auffassung sehr wichtig, deshalb sollte man die Monitore so anordnen, dass man gut damit zurecht kommt.

Hardware- und Software-Ressourcen

Immer sollte bedacht werden, dass für die Order-Aufgabe zwar nur geringe Datenmengen anfallen, ein schneller Internetanschluss ist aber dennoch von Vorteil, wenn man in zeitkritischen Phasen handeln will. Auf einem PC-System im unteren Preissegment verbraucht der Metatrader im Leerlauf nur drei bis sechs Prozent der Prozessorleistung, und die Trading-Software belegt mitsamt dem Betriebssystem weniger als zwei Megabyte im Arbeitsspeicher. Mittel- bis hochpreisige Systeme, die für das Traden angeboten werden, haben allerdings immer den Vorteil, dass sie ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Ihr Vorteil liegt eindeutig im psychologischen Bereich, es sei denn, man bevorzugt Handelstechniken wie das Scalping, die doch höhere Anforderungen stellen.

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