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Geschrieben von forextotal am 14. Juli 2017

Yellen bremst Dollar-Erholung aus

Viel war im Vorfeld von der Aussage der Fed-Chefin Janet Yellen vor dem amerikanischen Kongress erwartet worden. Schließlich ließen positive Signale vom Arbeitsmarkt in den Augen zahlreiche Anleger auf die künftige Geldpolitik der Federal Reserve Bank schließen. Es steht nichts minder als die dritte Zinserhöhung auf dem Plan. Doch Yellen enttäuschte die Märkte mit ihrer zögerlichen Haltung.

Inflation beschwört dovishe Töne hervor

Experten bezeichneten die Grundhaltung der Rede von Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-amerikanischen Kongress als dovish - also gegen eine Erhöhung des Leitzinses gewandt. Tatsächlich jedoch verteidigte sie explizit die Wende hin zu einer konservativeren Geldpolitik.

In den Augen Yellens erwies sich die amerikanische Wirtschaft innerhalb der letzten Monate als robust. So robust, dass sie eine Anhebung der Leitzinsen durch die Fed und eine Reduktion finanzieller Stimuli leicht vertragen könne. Gleichzeitig jedoch stellte sie klar, dass sich die geringe Inflationsrate als Problem für die Zinswende erweisen könnte. Die Inflation liegt auch in den Vereinigten Staaten noch deutlich unter der Ziellinie, die die Federal Reserve Bank vorgibt.

Russland-Affäre belastet US-Politik

Auch von anderer Seite erfährt der Kurs des US-Dollars derzeit kräftigen Gegenwind. Neue Hinweise auf Verstrickungen mit Russland bringen den umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump erneut unter Druck. Veröffentlichte E-Mails belegten, dass Trumps Sohn während des Wahlkampfs 2016 mit einer russischen Anwältin Kontakt aufgenommen hatte, die ihm kompromittierende Informationen über die politische Gegnerin Hillary Clinton beschaffen sollte.

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