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Geschrieben von forextotal am 7. September 2015

Wochenrückblick: Pfund trudelt abwärts

Britisches Pfund (GBP)

Neben der Federal Reserve Bank steht die Bank of England als weiterer Kandidat unter den Notenbanken, der sich in Kürze für eine Anhebung seines Leitzinses aussprechen könnte, unter strenger Beobachtung der Märkte. Die Erwartungen der Anleger sind hoch, doch die letzte Woche zeigte, dass es gar nicht so einfach ist mit dieser Zinswende. Am Dienstag enttäsuchte das produzierende Gewerbe, am Mittwoch folgten ernüchternde Zahlen vom Bausektor und schließlich offenbarte der Donnerstag, dass selbst der wichtige Dienstleistungssektor mit Problemen zu kämpfen hat.

Chancen auf ein starkes Quartal schwinden

Zum Wochenbeginn war die Startposition des Pfunds eigentlich recht günstig, das Cable genannte Währungspaar hielt sich über der Marke von 1,54 USD. Mit der Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe am Dienstag setzte dann der zähe Abstieg ein. Auf die Nachricht, dass sich der Sektor nur noch knapp im Wachstumsbereich halten konnte, reagierten die Anleger enttäuscht und ließen das Pfund auf 1,5310 USD abrutschen. Besonders die Exporte des Landes zeigten sich rückläufig, während sich der heimische Markt recht stabil hielt.

Mitte der Woche präsentierte Zahlen aus dem britischen Baugewerbe offenbarten auch hier eine hinter den Erwartungen zurückliegende Expansion. Für GBP/USD ging es weiter abwärts bis 1,5299 USD, das Dreimonatstief schon zum Greifen nahe. Endgültig verloren die Marktteilnehmer den Glauben an ein starkes drittes Quartal am Donnerstag. Laut neuesten Zahlen schrumpfte die Wachstumsrate des Dienstleistungssektors auf ihren niedrigsten Wert seit zwei Jahren zusammen. Mit 1,5241 USD erreichte das Pfund das tiefste Niveau seit 8. Juni.

Sterling wagt neuen Anlauf

Chancen ergeben sich für die britische Währung in der aktuellen Woche. Diese startete dank eines Feiertags in den USA ruhig und der Greenback notierte, noch unter dem Eindruck der am Freitag vorgelegten Arbeitsmarktzahlen, auf breiter Front schwächer. Bis auf 96,13 gab der US-Dollar-Index nach. Eine gute Gelegenheit für das britische Pfund, einige Verluste der vergangenen Woche auszugleichen. Der Wechselkurs kletterte bis zu einem Wert von 1,5261 USD.

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