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Geschrieben von forextotal am 28. September 2015

US-Dollar behauptet sich zum Wochenstart

USA und der Dollar

Mit einem kräftigen Schub beginnt für die US-amerikanische Währung die neue Handelswoche. Beflügelt von der entschlossenen Haltung der Fed-Chefin Janet Yellen, den Leitzins der Notenbank noch vor dem Ablauf dieses Jahres zu erhöhen, verstärkte er den Druck auf die europäische Gemeinschaftswährung. Am Nachmittag notierte das Währungspaar EUR/USD bei einem Wert von 1,1174 USD. Auch gegenüber den meisten anderen Leitwährungen blieb die Währung stabil, der US-Dollar-Index stieg auf 96,44 an.

Yellen weckt Zinsfantasien

Beruhigend wirkten die Worte der Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Janet Yellen auf die Anleger an den Finanzmärkten, die sich nach etwas mehr Sicherheit in der amerikanischen Geldpolitik gesehnt hatten. Der eingeschlagene Pfad der Währungshüter führt unwillkürlich zu einer Anhebung des Leitzinses, der nun schon über viele Jahre auf einem Rekordtief verharren musste.

Nach der zurückliegenden Fed-Sitzung in diesem Monat war die Verunsicherung der Märkte zunächst gestiegen. Gerüchte über eine abflauende Konjunktur in den USA machten gar die Runde.

US-Wirtschaft läuft rund

Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Greenback von vorgelegten Daten vom Freitag. Diese belegten, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal schneller wuchs als bislang angenommen wurde. Das US-Handelsministerium bestätigte, dass das Bruttoinlandsprodukt im Zeitraum bis Juni tatsächlich um 3,9% zulegte. Im gleichen Zeitraum stiegen auch die Verbraucherausgaben in den Vereinigten Staaten um 3,6% an.

Neue Impulse für den weiteren Kursverlauf der Währung könnten die für den Nachmittag erwarteten Anmerkungen von Fed-Vertretern zum aktuellen Stand der Geldpolitik liefern.

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