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Geschrieben von forextotal am 10. Mai 2016

US-Dollar behauptet sich gegen Yen

USA und der Dollar

Durchwachsene Zahlen vom Arbeitsmarkt, eine zögerliche US-amerikanische Notenbank, schwindende Spekulationen auf eine baldige Leitzinserhöhung - die Vorzeichen stehen nicht gut für den amerikanischen Greenback. Und doch schaffte er es zum Beginn dieser neuen Woche einen großen Teil seiner jüngsten Verluste gegenüber dem japanischen Yen wieder wett zu machen. Während der Nikkei-Index anzieht lässt die Nachfrage nach der Save-Haven-Währung Japans nach.

Wende im Kurstrend

Bereits gestern verteuerte sich der US-Dollar deutlich gegenüber dem japanischen Yen. Im heutigen Tagesverlauf schaffte der Kurs des Währungspaars USD/UPY den Anstieg bis auf ein vorläufiges Tageshoch von 109,24 JPY.

Noch vor einer Woche waren die Vorzeichen im Kursverlauf umgekehrt, es war die japanische Landeswährung, die die Nase deutlich vorne hatte und als sicherer Hafen von zahlreichen Anlegern nachgefragt wurde. In der Folge erreichte der Kurs ein Tief bei 105,72 JPY. Der Trend ging so weit, dass sich der japanische Finanzminister Taro Aso genötigt sah anzumahnen, dass die Regierung durchaus bereit sei am Devisenmarkt zu intervenieren, wenn die Kursentwicklung die japanische Wirtschaft beeinträchtigen könnte.

Aufwind für den Greenback

Auch gegenüber den anderen Hauptwährungen konnte sich der Greenback am heutigen Dienstag durchsetzen. Der US-Dollar-Index legte zu und erreichte 93,92 - ein deutlicher Zugewinn vom Freitagstief bei 93,08.

Enttäuschende Zahlen vom Arbeitsmarkt hatten den US-Dollar zum Ende der vergangenen Handelswoche deutlich geschwächt. Überraschenden Rückenwind erhielt die Währung allerdings von William Dudley der New Yorker Fed. Der Notenbanker beteuerte, dass in diesem Jahr realistisch mit zwei Zinserhöhungen zu rechnen sei.

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