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Geschrieben von forextotal am 16. September 2014

US-Dollar: Anleger spekulieren auf Zinswende

USA und der Dollar

Im Vorfeld der nächsten monatlichen Sitzung der Federal Reserve Bank sind erneut die Hoffnungen der Investoren auf eine baldige Zinswende in den Vereinigten Staaten geweckt. Zwar hatte die Vorsitzende der amerikanischen Zentralbank Janet Yellen noch im vorangegangenen Monat solchen Spekulationen eine Absage erteilt, doch die aktuellen wirtschaftlichen Meldungen aus den USA stimmen die Märkte erwartungsvoll.

Wirtschaftsaussichten sprechen für eine Zinsanhebung

Tatsächlich scheint sich die US-Wirtschaft weitaus schneller von der Krise zu erholen als bislang angenommen. Neuen Exportrekorden und kräftigen Investitionen ist es zu verdanken, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen den Monaten April und Juni mit einer Rate von 4,2% kräftig anstieg. Auf das Jahr gerechnet könnte die Wirtschaft gar um 2,0% wachsen.

Aller Voraussicht nach wird die Fed wohl im Oktober ihre derzeitigen Konjunkturmaßnahmen einstellen. Bereits seit Monaten reduziert sie den Erwerb von langfristigen Staatsanleihen sowie Immobilienpapieren von ursprünglich 85 Milliarden auf derzeit 25 Milliarden US-Dollar. Für eine zeitnahe Zinsanhebung macht sich die Vorsitzende der Fed-Filiale in Kansas City Esther George stark, sie ist im Zinsausschuss jedoch nicht stimmberechtigt.

Arbeitsmarkt stimmt die Zentralbanker skeptisch

Gegen eine baldige Anhebung der Zinsen sprechen jedoch die Daten vom Arbeitsmarkt. Sie waren es auch, die die Notenbanker bislang davon abhielten, zu einer normalen Geldpolitik zurückzukehren. Zuletzt lag die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten bei 6,2%, damit ist sie noch weit von der angestrebten Vollbeschäftigung entfernt. Im vorangegangen Monat ist zudem die Zahl neuer Arbeitsplätze stagniert, die Wirtschaft konnte nicht so viele Neustellen schaffen, wie es von ihr erwartet wurde.

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