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Geschrieben von forextotal am 31. August 2015

Ruhiger Handel beschert US-Dollar Verluste

USA und der Dollar

An diesem Montag gestaltete sich der Handel an den Devisenmärkten ausgesprochen ruhig, der Wirtschaftskalender gab nur wenig her. Gegenüber den anderen Hauptwährungen rutschte der US-Dollar leicht ab. Zwar hielt sich der US-Dollar-Index bei 95,98 noch immer deutlich über seinem Achtmonatstief von vergangener Woche, doch die Euphorie über die jüngsten BIP-Zahlen flachte merklich ab. Der Greenback verliert seinen Rückenwind, daran hat nicht zuletzt auch die neuerliche Schwäche der Aktienmärkte Schuld, die die Währung zusätzlich belastet.

Zinserwartungen noch nicht aufgegeben

Als wichtigste Nachricht stand im Raum, dass der Septembertermin für erste Zinsschritte durch die Federal Reserve Bank noch nicht vom Tisch ist. Dieser Umstand bewegte die Anleger, weiterhin am Dollar festzuhalten und begrenzte dessen Verluste zum Wochenbeginn. Zusätzlichen Zündstoff erhielten die Spekulationen der Märkte von den öffentlichen Aussagen des Vizevorsitzenden der amerikanischen Zentralbank, Stanley Fischer. Dieser betonte, es sei noch zu früh, um zu einer Entscheidung darüber zu gelangen, ob die Zinsen im September angehoben werden können oder nicht.

Eurozone mit Inflationsplus

Einigermaßen beständig hielt sich der Euro in den letzten Tagen bei einem Niveau über 1,12 USD. Unterstützung erfuhr die Gemeinschaftswährung von vorgelegten Zahlen zur Verbraucherpreisinflation in der Eurozone. Diese stieg im vergangenen Monat um 0,2% und hat damit die Erwartungen der Analysten, die von einem Plus von 0,1% ausgingen, übertroffen. Weiterhin aber notiert die Inflation noch weit von ihrer Zielmarke bei 2% entfernt, die die Europäische Zentralbank anstrebt. Die Kerninflation zeigte keine Veränderung und bewegte sich konstant bei 1,0%.

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