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Geschrieben von forextotal am 4. August 2017

Pfund Sterling: Kursrutsch nach BoE-Entscheid

Zwar blieb der US-Dollar auch in dieser Handelswoche geschwächt. Doch das britische Pfund konnte das nicht länger für sich nutzen. Seit Donnerstag kennt der Kurs der Währung nur noch eine Richtung: abwärts. Grund für den plötzlichen Wertverlust war die Entscheidung der Bank of England, den Leitzins unangetastet zu lassen. Das Abstimmungsverhalten der Banker lässt auf eine Rückkehr zu einer dovishen Haltung schließen.

Defensive Zukunftsprognosen

Lange Zeit wurde sie von Anlegern an den Devisenmärkten hochgehalten, die Hoffnung auf bald steigende Leitzinsen in Großbritannien. Damit dürfte es vorerst vorbei sein. Mit einem Entscheid von 6 zu 2 signalisierten die entscheidungsberechtigten Mitglieder der Zentralbank: Die Zinswende ist in weite Ferne gerückt.

Unterstrichen wurde dieser Eindruck von einer eher verhaltenen, pessimistischen Zukunftsprognose, die die Zentralbank lieferte. Diese gab letztlich auch den Ausschlag für die Verluste, die das Währungspaar GBP/USD seit Donnerstag verzeichnen musste. Zuletzt notierte die britische Währung nur noch bei 1,3043 USD.

Aufschwung gestoppt

Noch zu Beginn des Jahres war für Großbritannien eine stetig anwachsende Inflationsrate zu verzeichnen. Das stärkte unter den Anlegern an den Devisenmärkten die Einschätzung, dass die Bank of England ihren Zinssatz an diese Entwicklung anpassen müsse.

Im März wurden dann auch innerhalb der Zentralbank die ersten Stimmen laut, die sich für eine Anhebung des Leitzinses aussprachen. Als auch BoE-Chef Mark Carney sich öffentlich hinter die Möglichkeit einer Anhebung des Leitzinses stellte, kletterte GBP/USD über die Marke von 1,3 USD.

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