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Geschrieben von forextotal am 9. Februar 2018

Pfund gerät unter Druck

Absturz an den Aktienmärkten, Government-Shutdown in den USA, gepaart mit wilden Zinsspekulationen: Die aktuelle Handelswoche endet so ereignisreich, wie sie begonnen hat. Für Marktteilnehmer ist weiterhin Vorsicht das oberste Gebot - die Kurse der Hauptwährungen bleiben volatil, die Anleger reagieren empfindlich auf die aktuelle Nachrichtenlage.

Rückläufige Industrieproduktion in GB

Zwei große Verlierer unter den wichtigsten Währungen stechen an diesem Freitag hervor. Einer von ihnen ist das britische Pfund. Sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung musste sich die Landeswährung des Inselstaats zurückziehen.

Hinter den Verlusten stehen neueste Zahlen der britischen Wirtschaft. Ihnen zufolge ist die hiesige Industrieproduktion rückläufig - und sinkt so stark wie zuletzt im September 2012. Gegenüber dem Vormonat büßte sie 1,3% ein, Experten hatten im Vorfeld nicht mit einer so deutlichen Verlustrate gerechnet. Hinzu kommt die weitere Ausweitung des Handelsdefizits. Schlechte Nachrichten in einer Zeit, da Investoren ob der Brexit-Verhandlungen ohnehin verunsichert sind.

Erneuter Government-Shutdown in den USA

Rückenwind verloren hat außerdem der US-Dollar. Die US-amerikanische Landeswährung konnte ihr Niveau nach der Bekanntgabe eines weiteren Government-Shutdowns nicht halten. Bereits zum zweiten Mal in Folge ist die Abstimmung über den Bundeshaushalt im Kongress gescheitert.

Mit einer stundenlangen Rede vor dem Kongress hielt Senator Rand Paul die Abstimmung auf. Die Folge: Die Frist für eine Budgeteinigung bis Mitternacht konnte nicht eingehalten werden. Der US-Dollar-Index rutschte auf 90,12 ab.

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