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Geschrieben von forextotal am 25. März 2015

Ifo-Index: Deutsche Wirtschaft im Aufschwung

Trading-Chart

Aller Spannungen mit Russland, der Ukrainekrise und der nicht enden wollenden Debatte um die Schulden Griechenlands zum Trotz gestalten sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft dieser Tage glänzend. Nur so jedenfalls lässt sich der heute vorgelegte Ifo-Geschäftsklimaindex interpretieren. Dax und Euro hingegen zeigten auf diese Publikation kaum eine Reaktion, die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0945 USD.

Beste Wachstumsvoraussetzungen

Das vom Institut für Wirtschaftsforschung (kurz: Ifo) erhobene Konjunkturbarometer erklomm im Vormonat mit 107,9 Punkten seinen höchsten Stand seit Juli 2014 und übertraf damit noch die guten Prognosen der Experten. Daneben hellte sich auch der Blick in die Zukunft noch einmal deutlich auf, der Index für Geschäftserwartungen stieg von 102,5 auf 103,9 Punkte.

In den vergangenen Monaten war es die günstige Mischung aus niedrigen Ölpreisen und einem schwachen Euro, die dem wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland einen Nährboden bereitete. Die Umstände wirken sich wie eine Art Konjunkturpaket aus. Günstige Energiepreise kommen nicht nur den Firmenumsätzen zugute, sie heben auch die Konsumlaune der Verbraucher merklich an. Vom schwachen Euro begünstigte ansteigende Exporte verleiten die Ökonomen dazu, ihre Prognosen zum Wirtschaftswachstum in diesem Jahr auf 2,0% nach oben zu korrigieren.

Euro überrascht mit Aufwärtstrend

Meldungen wie diese nähren die Spekulationen auf eine anhaltende Aufwärtsbewegung im Kurs des Euros. In den vergangenen Tagen ist es der Gemeinschaftswährung gelungen, gegenüber dem US-Dollar wieder an Boden zu gewinnen. Gestern überstieg der Kurs kurzzeitig gar die Marke von 1,10 USD. Sollte das Währungspaar den Gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Handelstage (38-Tage-Linie) bei 1,1028 USD durchbrechen, könnte damit der Weg für einen größeren Aufwärtsschwung offen stehen.

Trotz der verbesserten Stimmung gegenüber der europäischen Währung ist derzeit aber noch kein solch klarer Richtungswechsel auszumachen. Der aktuelle Trend könnte sich auch rein durch die momentane Schwäche des US-Dollars erklären lassen.

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