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Geschrieben von forextotal am 3. April 2018

Handelsstreit setzt US-Dollar unter Druck

Handelsstreitigkeiten, die von den kürzlich durch Präsident Trump eingeführten Strafzöllen auf Aluminium und Stahl ausgingen, belasteten die vergangenen drei Tage den US-Dollar schwer. Erst am heutigen Dienstag gelang es der amerikanischen Währung wieder, gegenüber dem japanischen Yen Boden gut zu machen.

Safe-Haven-Währung Yen gewinnt

Finanzmärkte reagieren auf eines äußerst empfindlich: Unsicherheit. Das bekam auch die Greenback genannte amerikanische Währung in den vergangenen Tagen zu spüren. Die von Donald Trump angezettelten Handelsstreitigkeiten, allen voran mit China, sorgen für Unruhe unter den Anlegern und Kursverlusten an den Aktienmärkten.

Profiteur der Situation war hingegen der japanische Yen, der als klassische Safe-Haven-Währung verunsicherte Anleger anzog. Auch wenn dem US-Dollar heute ein leichter Anstieg gegenüber dem Yen gelang, dürfte die Krise noch lange nicht beendet sein. Mit der Einführung zusätzlicher Zölle auf US-Importe hat Peking das Konfliktpotenzial noch erhöht.

Weitere Eskalation wahrscheinlich

Indes könnte der Handelsstreit auch globale Folgen nach sich ziehen. Von der Regierung in den USA ist jedoch mit keiner versöhnlichen Geste zu rechnen. Experten erwarten bereits, dass der Republikaner Trump eine neue Liste chinesischer Waren verkünden wird, die künftig Strafzöllen unterliegen werden.

Allgemein ergibt sich für den US-Dollar daraus eine denkbar schlechte Position. Zumal er zusätzlich von einem Ausverkauf an den US-amerikanischen Aktienmärkten belastet wird. Ausgerechnet die Technologieaktien um die Riesen der Branche zeigt sich empfindlich angeschlagen. Heute gelang es dem Greenback, seine Position zu verteidigen. Der US-Dollar-Index bewegte sich bei 89,75.

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