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Geschrieben von forextotal am 27. Januar 2017

Geplanter Mauerbau lässt Peso kalt

Eine Mauer an der Grenze zu Mexiko - Donald Trump bereitete in seiner ersten Woche als Präsident der Vereinigten Staaten den Weg zu einem seiner umstrittensten Wahlkampfversprechen. Das Projekt lastet schon jetzt schwer auf den diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Bislang konnte sich jedoch der mexikanische Peso dem Druck der Vereinigten Staaten widersetzen. Trotz der schwierigen Situation behält er seinen Wert nahezu unverändert bei.

Diplomatische Zerreißprobe

Donald Trump will eine Mauer als Grenzwall zu Mexiko. Zahlen aber möchte er dafür nicht. Die finanziellen Kosten will er vielmehr dem mexikanischen Staat aufbürden. Der jedoch hat überhaupt kein Interesse an der Errichtung einer Mauer und noch weniger daran, am Ende auch noch die Rechnung zu zahlen. Kein Wunder also, dass die Nerven auf Seiten der mexikanischen Politik zum Zerreißen gespannt sind. Der Streit droht zu eskalieren. Jetzt hat Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto auch noch das Treffen mit Trump abgesagt.

Während des Wahlkampfs konnte man den Kursverlaufs des mexikanischen Pesos als eine Art Stimmungsbarometer gegenüber dem Kandidaten Trump lesen. Gewannen er und seine Pläne zum Mauerbau an Wählergunst, rutschte der Peso ab. Jetzt aber lässt sich die mexikanische Landeswährung nicht weiter beirren. Sie hält sich über ihrem Januar-Tief bei 21,34 Peso.

Trump-Euphorie hält an

An den Börsen ist der Optimismus über Trumps geplante Investitionen noch immer nicht verklungen. Die Anleger finden Gefallen an den mit dem Protektionismus verbundenen Wirtschaftsaussichten - seine Erfolge dürften allerdings nur auf kurze Zeit beschränkt sein. Auch der US-Dollar kann von der Euphorie an den Märkten profitieren und zieht gegenüber anderen Hauptwährungen kräftig an. Im Tagesverlauf kletterte der US-Dollar-Index auf 100,72.

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