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Geschrieben von forextotal am 5. Mai 2014

GBP/USD verzeichnet weiteren Rekordstand

Britisches Pfund (GBP)Die Veröffentlichung neuester Wirtschaftszahlen aus Großbritannien beflügelt den Kurs des Pfund Sterlings am 1. Mai zu einem neuen Höchststand gegenüber dem Dollar. Ein überraschend schwaches amerikanisches BIP setzt den US-Dollar zusätzlich unter Druck, er konnte seinen Wert gegenüber wichtigen Währungen nicht halten.

Großbritanniens verarbeitendes Gewerbe im Expansionsrausch

Als schnellste Expansion des verarbeitenden Gewerbes seit den letzten fünf Monaten bezeichnet das Institut Markit die Entwicklung im Monat April. So stieg der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe von 55,8 auf 57,3 an. Analysten hatten mit einem Abstieg des Index auf 55,4 gerechnet. Allgemein lässt sich festhalten, dass die Produktion dieses Gewerbes seit zwei Jahrzehnten nicht mehr so gute Zahlen schreibt. Als Grund für diese positive Entwicklung führen Experten die verbesserten wirtschaftlichen Bedingungen sowohl auf dem heimischen wie auch dem globalen Markt an.

Das überraschend starke Wachstum kommt dem Kurs des Sterling zu Gute, der verzeichnet mit dem Sitzungshoch von 1,6922 gegenüber dem US-Dollar den höchsten Stand seit August 2009. Großbritannien ist seit Wochen mit ähnlich positiven Berichten aus der Wirtschaft in der Presse. Dieser Umstand stärkt die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer, die Bank of England werde ihre Zinssätze noch vor anderen Zentralbanken erhöhen.

Ernüchterndes BIP schwächt den US-Dollar

Ganz anders sieht es in den Vereinigten Staaten aus. Am letzten Mittwoch veröffentlichte Daten belegen, dass die US-Wirtschaft in den ersten drei Monaten des Jahres eine Wachstumsrate von gerade einmal 0,1% erreicht hat. Damit liegt sie weit hinter den erwarteten 1,2% zurück. Es ist in erster Linie die enttäuschende Entwicklung der amerikanischen Exporte, die zu dem unerwartet niedrigen BIP beiträgt.

Ungeachtet dieser schlechten Ergebnisse gab die Fed ebenfalls am letzten Mittwoch bekannt, die Staatsanleihenkäufe wie geplant auf monatliche 45 Mrd. USD zu reduzieren. Zudem sollen die Zinssätze auch nach Auslaufen des Programms auf ihrem Rekordtief verbleiben.

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