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Geschrieben von forextotal am 14. September 2015

Fed-Sitzung soll Klarheit bringen

Trading-Chart

Ruhig gestaltet sich der Start in die neue Handelswoche, nur wenige Termine finden sich auf dem Wirtschaftskalender. Ohnehin dürfte nur wenig den Fokus der Märkte von der Frage ablenken, wie die bevorstehende Fed-Sitzung am Donnerstag wohl ausgehen mag. Zwischen den Anlegern herrscht Uneinigkeit: Auf der einen Seite spricht die solide wirtschaftliche Entwicklung in Amerika für die bevorstehende Zinswende. Auf der anderen Seite aber wiegen die globalen Konjunktursorgen, ausgelöst von den Turbulenzen in China, schwer als Argument für eine weitere Verzögerung.

Wirtschaftsdaten sprechen für die Zinswende

Mit einem stabilen Wachstum von 3,7% legte die Wirtschaft Amerikas im Jahresvergleich gut zu und auch die Zahl der Arbeitslosen - ein wichtiger Indikator für die Fed - rutschte auf ein Langzeittief. Beste Voraussetzungen also, um die langersehnte Zinswende endlich in die Tat umzusetzen. So bereitet Amerikas oberste Währungshüterin Janet Yellen die Märkte bereits seit vielen Monaten auf die bevorstehende Wende in der Geldpolitik vor. Von Sitzung zu Sitzung steigt die Erwartung, die die Anleger an die Zentralbank stellen.

In den kommenden Tagen bis Donnerstag bieten sich noch einige Gelegenheiten, das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft zu stärken: So stehen beispielsweise die Zahlen zur Industrieproduktion im Juli sowie die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt an. Doch trotz aller optimistischen Vorzeichen stehen die Chancen auf eine tatsächliche Zinserhöhung schlecht, auf rund 28% ist die Wahrscheinlichkeit für diesen mutigen Schritt der Währungshüter geschrumpft.

Globale Sorgen drohen Fed auszubremsen

Aktuell überwiegen die Sorgen über die Weltkonjunktur in der Debatte um eine mögliche Anhebung des Leitzinses. Tatsächlich könnte die amerikanische Notenbank mit einem vorschnellen Zinsschritt das Gleichgewicht der globalen Finanzmärkte empfindlich stören und damit die Situation der krisengeschüttelten Schwellenländer noch verschärfen.

Besonders an den Aktienbörsen zittern die Marktteilnehmer der Fed-Entscheidung entgegen. Die letzten Wochen waren hart und aufgrund der Enttäuschung über die schwache Konjunktur Chinas von Verlusten geprägt. Über den niedrigen Leitzins versorgen sich die Märkte mit billigem Notenbankgeld, er hält die Aktienkurse stabil.

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