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Geschrieben von forextotal am 17. März 2015

Euro: Zugewinne dank ZEW-Index

Europa und der Euro

Im März hellten sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft aufs Neue auf, auch wenn der ZEW-Barometer verhaltender anstieg als von Experten vorausgesagt. Doch selbst die durch und durch optimistischen Wirtschaftsperspektiven konnten an diesem Dienstag keine anhaltende Trendwende im Kurs des Euros herbeiführen. Zu stark wirkt die expansive Haltung der EZB, die womöglich die optimistischen Einschätzungen noch begünstigte. Immerhin reichte der Schub für kleine Zugewinne aus, der Euro notierte gegenüber dem US-Dollar wieder über der Marke von 1,06 USD.

Deutsche Wirtschaft zeigt sich zufrieden

Um 1,8 Zähler stieg der ZEW-Index im März an und erreichte bei 54,8 seinen höchsten Stand seit über einem Jahr. Das Barometer basiert auf einer Umfrage unter Anlegern und Analysten, durchgeführt vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Nach einem verheerenden Tiefschlag im Oktober des vergangenen Jahres markiert der März den fünften Aufstieg des Barometers in Folge. Dennoch machte sich unter den Anlegern leichte Enttäuschung breit, gaben sich die Prognosen doch deutlich optimistischer und gingen von einem Anstieg auf 58,2 Zähler aus.

Derzeit bietet sich der Wirtschaft dank einer Kombination aus schwachem Euro, niedriger Inflation sowie günstigem Ölpreis ein idealer Nährboden. Einen Dämpfer erhält der Zukunftsausblick deshalb lediglich von der anhaltenden Krise in der Ukraine sowie dem Streit um die griechischen Staatsschulden. Dem zu Trotz konnte sich auch die aktuelle Lageeinschätzung verbessern und kletterte um 9,6 Zähler auf 55,1.

Warten auf die Fed

In der Zwischenzeit rückten die für Mittwoch erwarteten Aussagen der Federal Reserve Bank wieder in den Vordergrund, die Auskunft über die künftige Geldpolitik der Amerikaner liefern könnte. Jüngste Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten lieferten ein uneindeutiges Bild: Den amtlichen Zahlen zufolge stieg die Produktion der Industrie um gerade einmal 0,1% und auch das produzierende Gewerbe verzeichnete einen Rückgang um 0,1%.

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