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Geschrieben von forextotal am 20. April 2015

Euro startet erholt in die Woche

Europa und der Euro

Mit zaghaften Zugewinnen überraschte das zuletzt so angeschlagene Währungspaar EUR/USD an diesem Montag. Auf das Erholungspotenzial der europäischen Gemeinschaftswährung deuten auch die leicht rückläufigen Verkaufspositionen an den Devisenmärkten. Doch dem vorsichtigen Aufstieg des Währungskurses wird wohl kein lang anhaltender Erfolg bescheinigt sein: Auch der Greenback zeigte sich an diesem Montag nach seinen Verlusten in der vergangenen Woche gestärkt, der US-Dollar-Index kletterte auf 97,99.

Aufstieg auf Zeit

Einer nachhaltigen Erholung des Euros stellen sich besonders die ungelösten Probleme der vergangenen Monate in den Weg. Nachrichten rund um die Themen Ukraine-Krise und die Schuldenfrage Griechenlands verpassen dem Währungskurs immer neue Dämpfer. Diesen Widrigkeiten zum Trotz gelang es der Gemeinschaftswährung zum Wochenbeginn, kleine Gewinne einzufahren. Statt weiter in Richtung des 13-Jahrestiefs bei 1,046 USD abzudriften, kämpfte sich der Wechselkurs auf ein Niveau bei 1,073 USD.

Diese Stabilisierung des Währungspaars wird von den enttäuschten Zinsfantasien der Anleger getragen. Mit immer neuen durchwachsenen Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten scheint eine Zinswende im Juni nicht mehr realistisch. Trotz der eingesetzten Erholung des Euros bleibt der übergeordnete Druck auf die Währung ungebrochen, der leise Aufwärtstrend dürfte also nur von kurzer Dauer sein.

Konjunktursorgen lasten auf Dollar-Kurs

Aktuell schwächen insbesondere schwache Konjunkturdaten den Wert des Greenbacks. Zuletzt blieben die Umsätze des Einzelhandels im Monat März hinter den Erwartungen zurück und auch die Industrieproduktion verzeichnete im Vormonat einen Rückgang um 0,6%. Allgemein offenbart sich die Wirtschaftsleistung der USA in den ersten Monaten des Jahres angeschlagen und hat viel von ihrer Strahlkraft des vergangenen Jahres eingebüßt. Im Vergleich zur letzten Woche hat sich an diesem Montag die Anlegerstimmung gegenüebr der amerikanischen Währung aber bereits wieder leicht verbessert, auch wenn der generelle Optimismus ob der erwarteten geldpolitischen Wende durch die Fed in den vergangenen Tagen deutliche Kratzer erhalten hat.

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