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Geschrieben von forextotal am 7. November 2017

Euro rutscht unter 1,16 USD-Marke

Die zögerliche Haltung der Europäischen Zentralbank hat den zuletzt so starken Euro kräftig ins Wanken gebracht. Anleger zeigen ihm die kalte Schulter - gerade auch vor dem Hintergrund eines neu erstarkten US-Dollars. Seine Zugewinne gegenüber den anderen Hauptwährungen werden von der Aussicht auf eine Steuerreform und abgemilderten Äußerungen Trumps in Bezug auf Nordkorea getragen.

Diplomatischere Töne gegenüber Nordkorea

US-Präsident Trump hat sich zu seinem Staatsbesuch in Asien aufgemacht. Grund genug, genauer auf die Wortwahl seiner öffentlichen Äußerungen zu achten. Immerhin hat der umstrittene Republikaner zuletzt kräftig Stimmung gegen Nordkorea gemacht und die Welt damit an den Rande eines Krieges gebracht.

Diplomatische Zurückhaltung ist nun nicht gerade die Stärke Trumps - das hat er seit seiner Amtseinführung eindrucksvoll bewiesen. Umso auffälliger klingen da die neuen Töne an, die der Präsident während seines Besuchs in Südkorea anstimmt: Mit Blick auf das Atom- und Raketenprogramm Nordkoreas sieht er Fortschritte und ruft die nordkoreanische Regierung zurück an den Verhandlungstisch. Damit stärkt er dem amerikanischen Dollar den Rücken, die Anleger hatten klar negativ auf die Kriegsrhetorik des Präsidenten reagiert.

Aussicht auf Steuerreform

Zweite Kraft hinter den neuen Dollar-Erfolgen ist die im Wahlkampf versprochene Steuerreform in den Vereinigten Staaten. Nichts weniger als die tiefgreifendste Reform der amerikanischen Steuergesetze seit den 1980er Jahren soll bevor stehen. Doch zunächst müssen sich die Republikaner selbst einig werden, es gilt fundamentale Differenzen über den aktuellen Reformvorschlag auszuräumen.

Für Präsident Trump steht in des viel auf dem Spiel. Die Steuerreform könnte ein großer, bislang aber auch sein einziger Erfolg sein, den er auf dem Gebiet der Gesetzgebung vorzuweisen hat.

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