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Geschrieben von forextotal am 26. August 2016

Euro nutzt die Dollar-Schwäche

Europa und der Euro

Ein Blick auf die Kursdaten der vergangenen Tage zeigt es deutlich: Die europäische Gemeinschaftswährung weiß die akute Schwäche im Währungskurs des US-Dollars für sich zu nutzen. Das Währungspaar notierte zuletzt bei 1,1299 USD und damit deutlich höher als noch zum Beginn des Monats August.

Ungetrübte Konsumlaune

Rückenwind erhielt der Euro am gestrigen Donnerstag von der Veröffentlichung der neuesten Daten des IFO-Instituts. Diese belegen die ungebrochene Konsumfreudigkeit der deutschen Kunden - selbst der Brexit und die schwierige internationale Lage konnten die Kauffreudigkeit hierzulande nicht eintrüben. Dies ist ein gutes Zeichen. nicht nur für die hiesige Wirtschaft sondern auch für die Anleger an den Devisenmärkten, die aus dem Optimismus die Hoffnung schöpfen, dass die EZB ihre expansiven Maßnahmen nicht weiter ausweiten wird.

Richtungsweisende Rede erwartet

Nervöse Anspannung der Marktteilnehmer offenbart hingegen heute der Kurs des Greenbacks. Gegenüber den anderen Hauptwährungen scheint die US-amerikanische Währung unverändert zu verharren, während die Märkte auf die heutige Rede der Fed-Chefin Janet Yellen warten. Yellen befindet sich derzeit auf dem Wirtschaftssymposium in Jackson Hole, das sich um Strategien in der Geldpolitik dreht.

Entsprechend setzen die Anleger darauf dass sie in ihrer Rede Hinweise für die künftige Ausrichtung der amerikanischen Geldpolitik geben könnte. Aktuell drängen gemischte Signale aus den Reihen der Zentralbanker nach außen, während die offiziellen Protokolle den expansiven Kurs der Bank unterstreichen, meldeten sich einige Banker mit dem Wunsch nach einem konservativeren Pfad zu Wort. Noch bestehen Spekulationen um eine Zinsanhebung bis Jahresende, auch wenn die Zinshoffnungen ihre Antriebskraft für den Kurs des US-Dollars vorerst verloren haben.

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