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Geschrieben von forextotal am 6. Mai 2014

Euro-Kurs im Aufwind

Europa und der EuroDer Dienstagmorgen hielt gute Nachrichten über die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone bereit. Starke Einkaufsmanagerindizies zeugen von einer Erholung in einigen der Krisenstaaten Europas. In der Folge konnte das Währungspaar EUR/USD die 1,39er-Marke durchbrechen und steuert jetzt auf die 1,40 zu.

Rückendeckung für die Gemeinschaftswährung

Noch am Montag war es recht ruhig um den Euro, dessen Kurs gegenüber dem US-Dollar hatte sich seit der Vorwoche kaum bewegt. Mit 1,3873 notierte er nahe dem Dreiwochenhoch von Donnerstag. Damit zeigte sich die Gemeinschaftswährung vom Sentix-Index unbeeindruckt, der eine Erosion des Anlegervertrauens in diesem Monat zeigte. Ein anderer Bericht dokumentierte für März den leichten Rückgang der Produzentenpreise in der Euro-Zone.

Rückendeckung erhielt die Gemeinschaftswährung von der Europäischen Kommission, die dem Euroraum für 2015 eine anhaltende wirtschaftliche Erholung prognostizierte. Für dieses Jahr sei ein Wachstum von 1,2%, im nächsten Jahr bereits 1,7% zu erwarten. Gleichzeitig stellte die Kommission auch klar, dass sie weiterhin mit einer niedrigen Inflationsrate rechne. Dies birgt ein Risiko für weitere geldpolitische Maßnahmen seitens der EZB. Der Zinsentscheid am Donnerstag kann entsprechend für das Währungspaar EUR/USD wichtige Impulse geben.

Alle Zeichen auf Erholung

Die Einkaufsmanagerindizies Europas zeugen von Wachstum und beflügeln damit den Euro-Kurs am Dienstagmorgen über die 1,39er-Marke. Sollte das Zweieinhalbjahreshoch von 1,396 durchbrochen werden, sehen Analysten den Weg frei auf 1,40.

Positive Wirtschaftssignale aus der Euro-Zone konnten die konservativen Schätzungen von Analysten durchweg übertreffen: So stiegen die Einzelhandelsverkäufe im März um 0,3%, statt wie vorhergesagt um 0,2% zu fallen. Wichtigstes Signal für die wirtschaftliche Entspannung kommt aber gerade aus den Krisenländern Spanien und Italien: Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien fiel im April um 111.600 und der Einkaufsmanagerindex für den spanischen Dienstleistungssektor erklomm ein Sechsjahreshoch von 56,6. Für Italien verzeichnet der gleiche Index ein Wachstum für letzten Monat.

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