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Geschrieben von forextotal am 20. März 2015

Euro: Griechenland weiterhin im Fokus

Europa und der Euro

An diesem Freitag zeigt sich die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar wieder deutlich gestärkt. Der Wechselkurs konnte einige seiner Verluste vom Vortag wieder wett machen, das Währungspaar EUR/USD durchbrach die 1,07er-Marke und steuert inzwischen auf einen Wert von 1,08 USD zu. Für Auftrieb sorgen die neu aufgenommenen Verhandlungen über weitere Finanzhilfen für Griechenland.

Neuauflage der Reformforderungen

Ein Blick in die heutigen Nachrichten hinterlässt den Eindruck eines Déjàvus: Wieder soll Griechenland eine Reformliste vorlegen, diesmal erwarten die Geberländer Vollständigkeit. An den Vorzeichen für die Verhandlungen hat sich indes nichts geändert, auch wenn sich die deutsche Bundesregierung betont optimistisch gibt.

Wie zuletzt drehen sich auch diese Verhandlungen mit der neuen griechischen Regierung um weitere Finanzmittel aus dem europäischen Hilfsprogramm. Mit deren Hilfe soll eine drohende Staatspleite abgewendet werden. Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, warnte eindringlich davor, dass die Finanzsituation Griechenlands aufgrund fälliger Schuldenrückzahlungen prekär sei.

US-Dollar hat sich noch nicht erholt

Während der Euro heute auf breiter Front Unterstützung findet, bleibt die Stimmung der Anleger gegenüber dem Greenback getrübt. Gegenüber anderen Hauptwährungen notierte der US-Dollar deutlich niedriger, der US-Dollar-Index gab auf 99,25 nach. An den Finanzmärkten wirkt die Stellungnahme der amerikanischen Währungshüter nach. Laut den neuesten Einschätzungen der Federal Reserve Bank verlangsamte sich das amerikanische Wirtschaftswachstum, entsprechend wollen die Notenbanker die Zinssätze langsamer steigen lassen. Ein Termin zum Start der Zinswende liegt auch jetzt noch nicht vor.

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