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Geschrieben von forextotal am 20. Juli 2015

Euro am Zweimonatstief

Europa und der Euro

Zum Ende der vergangenen Woche stimmten die nationalen Parlamente der Euroländer einstimmig für die Finanzhilfen für Griechenland. Zugleich erhöhte die Europäische Zentralbank die Notkredite an die griechischen Banken für eine Woche um 900 Millionen Euro. Die Folgen dieser Entschlüsse kommen direkt in dem krisengeschüttelten Land an: Heute endlich haben die Banken wieder geöffnet. An diesem Montag wird für Athen erneut eine bedeutende Rate fällig: Die EZB erwartet eine Zahlung über 3,5 Milliarden Euro.

Anlegervertrauen verspielt

Derweil bleiben die Anleger an den Devisenmärkten, was den Euro angeht, skeptisch. Eine Mehrheit stellt sich gegen die Gemeinschaftswährung und setzt stattdessen auf die wiedergefundene Stärke des US-Dollars. Dennoch notierte das Währungspaar EUR/USD nach einem Tiefflug in den Morgenstunden, der bei 1,0820 USD auf Unterstützung stieß, im Tagesverlauf höher und erreichte zuletzt einen Wert von 1,0857 USD.

Noch immer bestehen Spannungen und Unklarheiten rund um das Thema Griechenland, die wichtigsten davon sind politischer Natur. Außerdem werfen neueste Daten aus der Eurozone einen ernüchternden Blick auf deren wirtschaftliche Entwicklung. So lässt sich aus dem am Morgen veröffentlichten Erzeugerpreisindex für Deutschland schließen, dass es mit der Inflation noch immer nicht merklich aufwärts geht. Um ganze 1,4% fielen die Erzeugerpreise während des Monats Juni im Vorjahresvergleich.

Greenback weiter mit Gewinnen

Seit seinen kräftigen Zugewinnen in der letzten Woche notierte der US-Dollar stabil und konnte sein Dreimonatshoch gegenüber den anderen Hauptwährungen verteidigen. Stabil bewegte sich der US-Dollar nahe der Marke von 98,11. Die steigende Nachfrage nach dem Greenback wird von Spekulationen auf eine bevorstehende Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten getragen. Für diesen Optimismus sprechen die am Freitag publizierten Zahlen zu den US-Verbraucherpreisen, die im vergangenen Monat um 0,3% anstiegen.

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