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Geschrieben von forextotal am 26. Mai 2015

Es geht wieder abwärts: Euro im Abwind

Europa und der Euro

Mit dem überraschend deutlichen Aufwärtsschwung im Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung scheint es zum Beginn der aktuellen Woche endgültig vorbei zu sein. Angesichts der aktuellen Nachrichtenlage bereitet sich der Euro auf eine anhaltende Talfahrt vor.

Europäische Geldpolitik lastet auf dem Kurs

Tiefen bis 1,0884 USD erreichte die gesamteuropäische Währung im heutigen Tagesverlauf und markierte damit ihr niedrigstes Niveau innerhalb der vergangenen dreieinhalb Wochen. Mit dem Einbruch an diesem Montag steht der Kurs des Euros wieder unter dem übermächtigen Eindruck eines langfristigen Abwärtstrends, der mit der Politik der Europäischen Zentralbank untrennbar verknüpft ist.

Erst letzte Woche wurde bekannt, dass die EZB die Geschwindigkeit in ihrem groß angelegten Anleihekaufprogramm noch anziehen möchte und damit frühzeitig Milliarden in die Finanzmärkte pumpt. Gleichzeitig droht sich die Kluft zwischen den geldpolitischen Kursen der Notenbanken Europas und Amerikas durch eine mögliche Zinserhöhung der Federal Reserve Bank in diesem Jahr noch weiter zu vergrößern.

Dauerbrenner Griechenland

Doch auch andere Faktoren zeichnen für die Trendumkehr im Kurs des Währungspaars EUR/USD verantwortlich. Allen voran steht das Thema Griechenland, die Pleite des Landes wird mit jedem Tag wahrscheinlicher. Ohne neues Geld aus dem Europäischen Rettungsschirm drohen dem Land die finanziellen Mittel auszugehen. Mit einer Staatspleite Griechenlands sind jedoch auch große Risiken für den Rest der Eurozone verbunden.

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