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Geschrieben von forextotal am 15. April 2014

Erstarkter Dollar trotz verunsicherter Anleger

USA und der DollarAm Montag blieb die Nachfrage nach dem Dollar weiterhin hoch. Die US-amerikanische Währung konnte gegenüber anderen wichtigen Währungen Gewinne verzeichnen, die mit der Veröffentlichung der Zahlen zum US-Einzelhandel zusammenhängen. Indes hoffen alle Marktteilnehmer weiter auf eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts.

Zahlen zum US-Einzelhandel stärken Dollar-Kurs

Für März bescheinigen neueste Daten dem US-Einzelhandel ein Wachstum von 1,1%, das damit die Markterwartungen eines Zugewinns von 0,8% übertrifft. Auch die Verkaufszahlen des Februars konnten auf ein Wachstum von 0,7% nach oben korrigiert werden. Zuvor lag der geschätzte Gewinn bei 0,3%. Damit übertrifft auch der Monat Februar die Schätzungen von 0,5%.

In der Folge stieg der US-Dollar-Index, der den so genannten Greenback gegen andere Währungen vergleicht, am Montag auf 79,89. Gegenüber dem japanischen Yen erhöhte sich der Dollar-Kurs auf 101,94. Auch gegenüber dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken verzeichnet die US-Währung Gewinne. GBP/USD wurde zuletzt mit 1,6700 und USD/CHF mit 0,8805 gehandelt. Während der Asien-Session fiel EUR/USD auf 1,3815.

Politische Unruhen in der Ukraine verunsichern Anleger

Die angespannte politische Lage in der Ukraine macht sich aktuell auch an den Börsen bemerkbar. Nachdem pro-russische Gruppierungen am Montag das Ultimatum Kiews zum Räumen der Regierungsgebäude in der Ostukraine verstreichen ließen, erwägen die Vereinigten Staaten und die Europäische Union weitere Sanktionen gegen Moskau.

Die Anleger bleiben deshalb vorsichtig und warten das für Dienstag geplante Treffen zwischen USA, EU, Ukraine und Russland in Genf ab. Deutschlands Konjunkturaussichten, die stark an die Entwicklung der Beziehungen zu Russland gebunden sind, bewerten Experten mit Blick auf die Krise zunehmend skeptisch.

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