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Geschrieben von forextotal am 7. Mai 2014

Enttäuschende Handelsbilanz schwächt US-Dollar

USA und der DollarWährend positive Wirtschaftssignale den Euro am Dienstag beflügelten, zeigten sich die Anleger von den neuen Daten zur Handelsbilanz der USA enttäuscht. Die offiziellen Zahlen belegen, dass sich das amerikanische Handelsdefizit im März auf 40,38 Mrd. USD gemindert hat, Analysten waren jedoch von einem Rückgang auf 40,30 Mrd. USD ausgegangen.

Bevorstehende Rede der Fed-Vorsitzenden Yellen

In Folge der schwachen Zahlen weitet der Greenback seine Verluste gegenüber anderen wichtigen Währungen noch weiter aus. Am Dienstag gab der US-Dollar-Index entsprechend auf 79,10 nach. Weiteren Druck erfährt die amerikanische Währung von der bevorstehenden Aussage der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen. Aller Erwartung nach wird sie eine längerfristige Beibehaltung der Zinssätze auf dem gegenwärtig niedrigen Niveau bestätigen.

Ukraine-Krise begünstigt Safe-Haven-Währungen

Nach wie vor ist die eskalierende Ukraine-Krise ein wichtiges Gesprächsthema an den Börsen. Die angespannte Situation zwischen der Regierung in Kiew und pro-russischen Gruppierungen im Süden und Osten des Landes schürt Ängste um einen möglichen Bürgerkrieg.

Unsichere Lagen wie diese bestärken die Nachfrage von traditionell sicheren, sogenannten Safe-Haven-Währungen. In Europa ist das der Schweizer Franken. Dieser ist zusätzlich durch die Bekanntgabe der Schweizer Nationalbank vom Mittwoch gestützt, dass ihre Devisenreserven im April gestiegen seien. Der Kurs des Währungspaars USD/CHF fiel auf ein Sitzungstief von 0,8734. Auch der Japanische Yen profitiert von der Verunsicherung der Anleger. Der Wert des US-Dollars sinkt gegenüber dem Yen auf 101,43, den niedrigsten Stand seit 11. April.

Pfund erklimmt neues Fünfjahreshoch

Auch diese Woche kann das Pfund seine Gewinne gegenüber dem US-Dollar deutlich ausbauen. Am Dienstag wurde bekannt, dass der britische Einkaufsmanagerindex im vergangenen Monat auf ein Viermonatshoch von 58,7 gestiegen war. Daraufhin verteuerte sich der Kurs von GBP/USD auf 1,6950 und erreichte damit ein neues Fünfjahreshoch.

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