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Geschrieben von forextotal am 28. Juli 2017

Debakel um US-Gesundheitsreform setzt Dollar unter Druck

Für den US-Dollar endet die aktuelle Handelswoche erneut mit Verlusten. Auch an diesem Freitag kommt die Greenback genannte Währung im Vergleich mit den anderen Leitwährungen nicht über ihr 13-Monatstief hinaus. Neue Impulse könnte die Veröffentlichung wichtiger Daten aus den Vereinigten Staaten liefern.

Trump und Fed lasten auf Dollar-Kurs

Erst einmal ist für den US-Dollar warten angesagt: warten auf neue Impulse, die ihm zurück zu etwas Stärke verhelfen können. Die letzten Tage und Wochen hielten für die US-amerikanische Landeswährung kaum gute Nachrichten bereit: Im Weißen Haus sitzt ein Präsident, der von einem politischen Niederschlag zum nächsten getrieben wird. Und zuletzt brach auch noch die Hoffnung auf bald steigende Leitzinsen weg.

Die Federal Reserve Bank stellte am Mittwoch dieser Woche klar, dass die Inflation weit hinter der Zielmarke von 2% zurückbliebe. Zuvor sprach die amerikanische Zentralbank noch von einer "vorübergehenden" Inflationsschwäche - inzwischen scheint der Optimismus der Bänker dahin zu sein.

Euro profitiert von Dollar-Schwäche

Profiteur der anhaltenden Dollar-Schwäche blieb auch in dieser Woche die europäische Gemeinschaftswährung. Inzwischen hat der Kurs von EUR/USD die Marke von 1,17 USD durchbrochen, am Nachmittag wurde das Währungspaar bei 1,1728 USD gehandelt. Damit setzt der Euro seinen am Mittwoch begonnen Aufstiegskurs fort, der ihn kurzzeitig auf einen Wert von 1,1760 USD gehoben hatte.

Zum Aufstieg des Euros trägt aber nicht allein die Dollar-Schwäche bei: Er wird weiterhin getragen von soliden Konjunkturdaten aus der Eurozone. Sie belegten, dass sich die Länder Frankreich und Spanien weiterhin auf ihrem Wachstumskurs befinden.

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