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Geschrieben von forextotal am 16. Juni 2017

Fed-Entscheid stärkt US-Dollar

Nach dem bereits von Experten vorhergesagten Zinsschritt der Federal Reserve Bank weitet der US-Dollar seine Gewinne gegenüber den anderen Hauptwährungen aus. Seit Donnerstag ist sein Kurs auf Aufstieg programmiert. Wie lange diese Gewinnphase allerdings anhalten wird, bleibt abzuwarten. Schließlich lassen enttäuschende Inflationsdaten die Anleger ratlos über die Zukunft der amerikanischen Geldpolitik zurück.

Unsicherheiten bleiben bestehen

Die Anhebung des amerikanischen Leitzinses um 25 Basispunkte durch die Fed entsprach den allgemeinen Erwartungen. Spannender jedoch fiel der Blick auf die zugleich veröffentlichten Inflationsdaten. Diese dürften die Zuversicht der Anleger längerfristig ins Wanken bringen.

Ohnehin ist die Stimmung gegenüber dem Greenback genannten US-Dollar an den Märkten angeschlagen. Zu groß ist die politische Unsicherheit, die die Präsidentschaft des umstrittenen Republikaners Donald Trump mit sich bringt. Unvorhersehbare Richtungswechsel, eine Untersuchung durch das FBI - jeder Tag scheint eine neue Sensationsmeldung über Trump bereitzuhalten.

BoE hält die Füße still

Im Fokus der Devisenmärkte jedoch steht längst schon das nächste große Thema: Die Bank of England. Auch auf der Insel hat man politischer Unsicherheit zu kämpfen - der Brexit und die zurückliegenden Wahlen belasten ihre wirtschaftliche Entwicklung. Das britische Office for National Statistics veröffentlichte neueste Zahlen, laut denen die Einzelhandelsumsätze im Monat Mai um 1,2% geschrumpft sind. Noch im Vormonat verzeichneten sie ein Wachstum von 2,5%.

Vor diesem Hintergrund wundert es kaum, dass die BoE den Leitzins unangetastet bei 0,25% belässt. Es ist kaum der geeignete Zeitpunkt, um die Geldpolitik zu straffen.

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