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Geschrieben von forextotal am 26. Mai 2017

Aufwertung des Euros hält an

In diesen Tagen scheint die europäische Gemeinschaftswährung kaum zu bremsen. Ihr anhaltender Kurszuwachs gegenüber dem amerikanischen Dollar hält jetzt bereits seit zwei Wochen an - und noch ist kein Ende in Sicht. Experten bescheinigen ihm einen nachhaltigen Anstieg bis in die Region von 1,15 bis 1,20 US-Dollar innerhalb der kommenden 12-18 Monate. Restriktive Töne von Seiten der EZB, gepaart mit einer Fed, die kein Interesse an einem zu starken US-Dollar hat, bereiten den Boden für den Aufstieg der europäischen Währung.

Vorzeichen sprechen für den Euro

Eine kleine Bremse musste der Kurs von EUR/USD dann doch hinnehmen, als die jüngsten Konjunkturdaten aus Italien veröffentlicht wurden. Italien - immerhin die drittgrößte Volkswirtschaft innerhalb der Eurozone - hat mit trüber Stimmung zu kämpfen, in den Unternehmen ebenso wie unter den Konsumenten.

Dennoch - von einer EUR/USD-Parität, wie sie noch zu Jahresbeginn vorhergesagt wurde, ist dieser Tage nichts mehr zu hören. Zumal allgemein eine Wende in der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank erwartet wird. Zinsfantasien der Anleger könnten dem Euro noch stärkeren Auftrieb verleihen.

Handelsdefizit und Fed belasten Dollar

Indes steht der US-Dollar unter Druck. Dovishe Töne, die sich aus dem jüngst veröffentlichten Sitzungsprotokoll der Federal Reserve Bank herauslesen lassen, ließen die Anleger aufschrecken. Die schleppende Entwicklung am Arbeitsmarkt hat einige Vertreter der amerikanischen Zentralbank veranlasst, sich im Hinblick auf den Leitzins vorsichtig zurückzuhalten.

Zwar reagierten die Märkte erfreut auf optimistische Zahlen, die einen weitaus geringeren Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung belegten als erwartet. Überschattet wurden diese jedoch von einem starken Anstieg des amerikanischen Handelsdefizits.

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