Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 13. Januar 2017

Trump-Effekt zwingt Dollar in die Knie

Zuletzt hatten sich die Anleger an den internationalen Finanzmärkten noch Chancen auf steigende staatliche Investitionen durch einen neuen Präsidenten Donald Trump ausgerechnet. Seit der ersten offiziellen Pressekonferenz des neuen Manns im Weißen Haus ist dieser Auftrieb verloren. Der US-Dollar muss sich in der Folge gegenüber einer breiten Front von Hauptwährungen auf niedrigere Niveaus zurückziehen.

Keine Details zu Wirtschaftsplänen

Neue Einzelheiten zu seinen Wirtschaftsplänen und angestrebten Investitionen gab die Pressekonferenz von Donald Trump nicht her. Kein Wort verlor der Republikaner über geplante Steuersenkungen oder Infrastrukturprojekten. Anleger, die bislang auf ein regelrechtes Konjunkturpaket des neuen Präsidenten der USA gehofft hatten, zeigten sich entsprechend enttäuscht - und brachten den Greenback kräftig ins Straucheln.

Noch während der laufenden Pressekonferenz musste sich der US-amerikanische Dollar gegenüber anderen Leitwährungen zurückziehen. Sogar gegenüber dem angeschlagenen Euro sah fiel das Ergebnis eindeutig aus: EUR/USD konnte endlich wieder über die Marke von 1,05 US-Dollar klettern.

Unterstützung von der Fed

Weitere Verluste der amerikanischen Landeswährung konnte nur durch die jüngsten Äußerungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen verhindert werden. Diese äußerte sich betont optimistisch über die jüngste Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft. Auch der Arbeitsmarkt werfe ein solides Bild ab, kurzfristig stehe der weiteren positiven Entwicklung nichts im Wege.

Auch der Präsident der St. Loius Fed James Bullard beruhigte die Märkte: Schließlich werden sich jegliche Schritte der neuen Regierung unter Trump frühestens im Jahr 2018 oder 2019 konkret auswirken. Die Präsidentschaft des umstrittenen Republikaners werde die US-Wirtschaft nicht über Nacht auf den Kopf stellen.

Schreibe einen Kommentar

Impressum