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Geschrieben von forextotal am 6. September 2016

US-Dollar geht mit Verlusten in die neue Woche

USA und der Dollar

Für den US-Dollar ging der Einstieg in die neue Handelswoche nur schleppend voran. Zu schwer noch wiegt die Enttäuschung der Anleger an den Devisenmärkten über die am vergangenen Freitag vorgelegten Zahlen zum US-Arbeitsmarkt. Auf breiter Front musste sich der Greenback an diesem Dienstag gegenüber anderen Leitwährungen zurückziehen. Der US-Dollar-Index schrumpfte auf 95,64.

Enttäuschende Arbeitsmarktdaten

In der vergangenen Woche dominierten neu entfachte Hoffnungen der Anleger an den Devisenmärkten auf bald steigende Zinsen in den Vereinigten Staaten. Spekulationen um nächste Zinsschritte der Federal Reserve Bank, begünstigt durch öffentliche Äußerungen diverser Zentralbanker, trieben die Nachfrage nach der US-amerikanischen Währung in die Höhe.

Zum Beginn der aktuellen Handelswoche jedoch scheinen die Vorzeichen zunächst auf den Kopf gestellt zu sein: Der am Freitag vorgestellte Bericht zur aktuellen Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt enttäuschte die Märkte. Statt der erwarteten 180.000 neuen Arbeitsplätzen konnte die Wirtschaft innerhalb des Monats August gerade einmal 150.000 neue Stellen schaffen. Darüber hinaus stagnierte die Arbeitslosenquote bei 4,9%, Analysten hatten einen weiteren Rückgang prognostiziert.

Schwindende Zinsfantasien

Da der Arbeitsmarkt als gewichtiger Faktor bei der Entscheidungsfindung der Verantwortlichen bei der Fed gilt, verpassten die vorgelegten Daten der euphorischen Stimmung vergangener Woche einen kräftigen Dämpfer. Der nächste Zinsschritt scheint wieder einmal in weitere Zukunft gerückt. Neue Impulse für den Kurs des Greenbacks könnten von der Veröffentlichung jüngster Konjunkturdaten des Instituts ISM an diesem Dienstag ausgehen.

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